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 Das Königreich der Kesleos

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BeitragThema: Das Königreich der Kesleos   Fr Jan 01, 2010 11:56 am

Amtierender Königsschreiber: Steffi
Beginn: 01.01.2010

Das Reich der Kesleos



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Steffi
Orkenchef
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Alter : 28
Anmeldedatum : 30.12.07

BeitragThema: Re: Das Königreich der Kesleos   Do Feb 18, 2010 5:13 pm

Der Name Kesleos setzt sich aus den beiden Wörtern Kessel und Osten zusammen. Während der Osten im Namen die Lage des Königreichs in Gerbalon beschreibt, ist die wichtigere Silbe des Wortes Kessel stark mit der Geschichte des Königshauses verworren…

1. Allgemeines

Name des Königreichs: Königreich der Kesleos
Hauptstadt: Valiscon
Staatsform: Handelsnation
Regierungsform: Monarchie


2. Landschaft

In der Mitte des Königreichs befindet sich der grüne Punkt, die Lebensader des Landes, der Wald der unter dem Namen der grüne Jäger bzw. Sis haen Tura bekannt ist. Um den Wald herum befinden sich weite Grünflächen, viele Wälder und einzelne Seen, die auch den Menschen zugänglich waren.
Je weiter man sich allerdings vom grünen Jäger entfernte, desto öde wurde der Landstrich. Unmittelbar vor den feurigen Bergen besteht der Boden nur noch aus unfruchtbarer Erde und Geröll, bis sich das Land im Osten zu einem massiven, noch nie erklommenen Felsmassiv erhebt, den feurigen Bergen.


3. Geschichte

3.1 Die Vorzeit

Lange bevor der erste Sohn der Kesleos das Licht der Welt erblickte, war das Königreich der Kesleos unter einem anderen Namen bekannt, einem Namen der noch heute da Tausende von Menschen dieses Land bewohnen, nichts von seiner Macht eingebüßt hat. Lange bevor sich die Menschen dort zu Königen und Fürsten erklärten, war das Land im Osten Gerbalons unter dem Namen “Sis haen Tura“ (der grüne Jäger) bekannt. Sis haen Tura, die letzte Bastion der Elfen, geschaffen von den verbleibenden grauen Wächtern, um den letzten der drei Dolche zu beherbergen.
Der grüne Jäger, das heftig pochende Herz des Ostens.
Der grüne Jäger, ein eigenständiges Wesen, voller Magie, voller Liebe, voller Hass…
Sis haen Tura…


3.2 Die Menschen

Eine der größten Sünden der Menschen ist ihre Neugier und so begann die Geschichte der Menschen kurz nach der Erschaffung Sis haen Tura.
Ausgesandt von unbekannten Herrschern siedelten sich immer mehr Menschen um den magischen Wald und dessen Bewohner. Ein Wald, der aus dem Nichts gekommen war, aus Gründen, die den Menschen verschlossen blieben.
Nur wenige der Menschen waren, genauso wie heute, im Besitz magischer Fähigkeiten und dennoch waren sich die Menschen, die ihre Dörfer am Rande des grünen Jägers aufschlugen, der Macht dieses Waldes durchaus bewusst.
Ebenso war sich der Wald der Gegenwart der Menschen bewusst. Nicht wenige Geschichten erzählen von Waldgeistern, die kurz nach der Ankunft der Menschen nachts durch die Lager wanderten und mit gespenstischen Augen die Neuankömmlinge betrachteten.
Der Wald erschien den Siedlern fast in menschlicher Form, in dem er zunächst ihr Verhalten studierte und schließlich sogar in menschlicher Gestalt erschien.
Der grüne Jäger fand gefallen an den Menschen und so schenkte er ihnen alles, was sie zum Leben in seiner Umgebung brauchten. Allerdings ließ er über Nacht riesige uralte Eichen wachsen, um so den Kern des Waldes und somit das Geheimnis, welches sich in ihm befand, vor den unbedarften Augen der Menschen zu schützen.

Die größte Sünde allerdings ist die Gier des Menschen und schon bald erfuhren sie von dem eigentlichen Zweck des Waldes, von den Elfen, von den zwanzig grauen Wächtern und von dem letzten der drei Dolche, den der Wald in seinem Inneren verbarg.
Ob die Menschen zu Spielbällen der Götter wurden oder ob es ihr eigenes Streben nach Göttlichkeit war, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, dennoch blieb das Resultat dasselbe. Die Menschen begannen mit der Rodung von Sis haen Tura.
Noch heute wird den Kindern in Gutenachtgeschichten von dem ersten Axthieb der Menschen gegen den Wald erzählt. Kaum soll die Axt des ersten Mannes die Rinde eines der uralten Bäume des Waldes berührt haben, soll aus dem Inneren des Waldes ein lauter Schrei ertönt sein. Ein Schrei, so unmenschlich, wie ihn noch nie ein Mensch zuvor gehört hatte, der einem sofort das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Jeder der den Schrei gehört hatte, ließ sofort die Axt sinken und suchte das Weite. Nicht wenige Menschen sollen an diesem Abend das Land im Osten verlassen haben aus Furcht vor dem Zorn des Waldes.
Doch der Wald, der sich den Menschen gegenüber bis zu diesem Zeitpunkt großzügig gezeigt hatte, blieb stumm und so kam es, dass von den mächtigen Herrschern weitere Arbeiter und Soldaten entsandt wurden, um mit der Rodung des Waldes fortzufahren.
Ungeachtet der Geschichten, die die Siedler den Soldaten erzählten, trieben diese die Holzfäller zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit an.
Vielen Siedlern wurde mit ihrem Leben gedroht, sollten sie sich den Befehlen unbekannter Könige, die selbst nie einen Fuß in das Königreich im Osten setzten, verweigern.
Widerwillig und unter großer Angst, fuhren die Holzfäller mit der Rodung des Waldes fort. Innerhalb eines Tages fällte man zehn der großen uralten Eichen, doch der Wald blieb still. Eine Stille, die für viele Siedler fast noch schlimmer war, als der unmenschliche Laut, den sie zuvor vernommen hatten. Abermals, mitten in der Nacht, um vor den Soldaten unerkannt zu sein, verließen einige der Siedler die Dörfer am Rande des grünen Jägers.
Innerhalb einer Woche, angetrieben durch die Soldaten, schlugen die Holzfäller eine Bresche in den Wald, die groß genug war, um ins Innere des Waldes vorzudringen.
Es war immer noch nichts Außergewöhnliches geschehen und die Soldaten lachten lediglich, als einige Frauen berichteten, dass nach ihrer Meinung, der Wasserpegel des nahe gelegenen Flusses zurückgegangen und die Sträucher und Bäume nicht mehr so saftig und grün seien.
Acht Monate und siebzehn Tage nach der Ankunft der ersten Siedler, betrat zum ersten Mal ein Forschungstrupp den Wald Sis haen Tura.
Die Frauen, der Männer, die an der Expedition teilnahmen, warteten vergebens auf die Heimkehr ihrer Männer.
Auch den später ausgesandte Suchtrupp, bestehend aus fünf mutigen Soldaten, sah man nie wieder, nachdem sie im Dunkel des Waldes verschwunden waren.
Mit dem baldigen Tod des unbekannten Herrschers versiegten auch die Befehle den Wald und dessen Macht genauer zu erforschen, so dass niemand mehr eine Veranlassung darin sah, den Wald jemals wieder zu betreten.
Als Zeichen der Versöhnung pflanzten einiger der Siedler neue Bäume, um die Grenze zwischen dem Inneren des Waldes und den Menschen zu kennzeichnen.
Der Fluss führte wieder genauso viel Wasser wie zuvor und auch die Sträucher begannen wieder zu grünen. Die neu gepflanzten Bäume wuchsen nur langsam und es dauerte viele Jahre bis sie erneut ein Grenze um das Waldesinnere bildeten, doch so groß wie die Eichen, die der Wald ursprünglich in einer Nacht hatte wachsen lassen, wurden sie nie.
Und je älter die Bäume wurden, desto älter wurden auch die Menschen. Viele heirateten, viele bekamen Kinder, viele starben. Es verging viel Zeit und mit der Zeit kam das Vergessen.
Vergessen ist keine Sünde.
Vergessen ist vielmehr eine Schwäche.
Das Wissen, um die Macht des Waldes jedoch blieb und so gab es noch viele, die den Zorn von Sis haen Tura auf sich zogen.
Doch das ist eine andere Geschichte und sollte an anderer Stelle erzählt werden.


3.3 Die feurigen Berge

Anfangs erstreckten sich die Siedlungen der Menschen nur um Sis haen Tura, da der Wald für alles notwendige gesorgt hatte, damit die Menschen zufrieden leben konnten. Und erst langsam wagten sich die Menschen in das ihnen noch unbekannte Land vor. Je weiter man sich nach Osten vom grünen Jäger entfernte, umso karger und trockener wurde die Landschaft, bis man schließlich ganz im Osten des Landes auf ein riesiges Gebirgsmassiv stieß, welches unter dem Namen „die feurigen Berge“ bekannt war.
Die feurigen Berge waren so gewaltig, dass man glaubte die steil emporragende Felswand würde bis in den Himmel, ja sogar bis zu den Göttern hinaufreichen. Jeder, der versuchte den Gipfel der feurigen Berge zu erklimmen, musste sich irgendwann einmal geschlagen geben und die Heimreise antreten.
Dankend stellten die Menschen am Fuße des riesigen Berges fest, dass auch die feurigen Berge ihnen wohl gesonnen waren, denn sie fanden Eisen-, Silber- und Goldadern in dem massiven schwarzen Gestein des Berges.
So kam es, dass die Menschen auch fernab des grünen Jägers Dörfer und Minen errichteten und somit den Handel in das Land im Osten brachten.
Zum Zentrum des Handels kürte man eine kleine Ansammlung von Häusern, die sich im Süden des grünen Jägers befand. Das Dorf trug den Namen Valiscon.


3.4 Die Sklaverei

Obwohl sich die Menschen selbst mit der Zeit als Bewohner des Landes im Osten bezeichneten, gab es keine festen Strukturen im Land. Einen wirklichen Herrscher gab es nicht, da das Geschlecht der Herrscher, die damals die Kolonien in Sis haen Tura gegründet hatten, kein Interesse mehr am Verlauf der Dinge im Osten zeigte.
So hatte jedes Dorf seinen eigenen Dorfsvorsteher und existierte für sich. Kommunikation zwischen den einzelnen Dörfern gab es nur über die reisenden Händler und so war es ein leichtes für die Angreifer, die über ein Tor jenseits der feurigen Berge kamen, das Land im Osten zu unterwerfen.
Die Yun-Ära rühmt sich noch heute damit, dass sie das Land im Osten in weniger als einer Woche vollkommen unterworfen hatten, da ihnen keine bewaffneten Soldaten, sondern lediglich hilflose Bauern gegenüberstanden.
Nur wenige der Bauern hatten den Yun-Soldaten, die ihnen sowohl in Kampftechnik, wie auch im Waffenbau weit überlegen waren, etwas entgegen zu setzten. Auch dieser Widerstand wurde schnell niedergeschlagen und so begann die Ausbeutung des Volkes im Osten, denn die feindlichen Soldaten waren vorrangig an den weit reichenden Erzvorkommen des Landes interessiert.


3.5 Die Yun-Ära

Die Yun-Ära findet ihren Namen durch den asiatischen Kriegsherren Yun al Dacra. Als Anführer eines zehntausend Mann starken Heeres, gilt Yun al Dacra als erster König des Landes im Osten, der durch die Eroberung der Dörfer und kleineren Städte einen Teil der asiatischen Kultur nach Gerbalon brachte.
Da Yun vor allem an den Erzvorkommen im Osten des Landes interessiert war, errichtete er unweit der Minen die erste offizielle Hauptstadt des Königreichs. Diese Stadt wurde nach ihm Dacra benannt.
Als erster Herrscher gilt Yun als Diktator und Tyrann, der sämtliche Ureinwohner zu Sklaven und zu seinen Leibeigenen machte.
Unter Yuns Herrschaft brachen die Handelsbeziehungen zu den übrigen Ländereien Gerbalons vollständig ab, da er alle geförderten Erze und sonstigen Rohstoffe in seine Heimat schickte, oder zum Ausbau seiner Hauptstadt verwendete.
Anders als die vorangegangenen Herrscher wandte Yun sein Augenmerk nie auf Sis haen Tura, offensichtlich verstand Yun mehr von Magie als man annahm.
Nichts desto trotz regierte Yun nur knappe zehn Jahre das Land im Osten, bevor er an einer sehr seltenen Krankheit starb.
Nach ihm folgte sein erster Kriegsherr Talmodin auf den Thron, der Yun treu ergeben war und Dacra als Hauptstadt festigte und die Sklaverei fortführte. Insgesamt dauerte die Yun-Ära hundertfünfzig Jahre, bis sie von einem Mann Namens Phineas Feuerzweig beendet wurde.


3.6 Phineas Feuerzweig

Phineas Feuerzweig, war weder der Name eines großen Kriegsherren, noch der Name eines mächtigen Herrschers. Ob Phineas magische Fähigkeiten besaß weiß heute niemand mehr.
Tatsache ist, dass Phineas bereits ein Greis war, als es ihm gelang sein Volk aus der Sklaverei zu befreien.
Phineas hatte die meiste Zeit seines Lebens in den Minen gearbeitet, wie jeder andere Sklave und nun im hohen Alter gestand man ihm zu zu Hause bei den Frauen und Säuglingen zu bleiben, da die meisten Männer Phineas Alter ohnehin nicht erreichten und vorher in den Minen starben.
Doch so fand Phineas Zeit sich einer Beschäftigung zu widmen, die Yun ebenfalls, zusammen mit der asiatischen Kultur, in das Land im Osten gebracht hatte: der Alchemie.
Da Phineas schon in den Minen viel mit Erzen und Gestein zutun gehabt hatte, stützten sich seine Forschungen überwiegend auf diese Materialien.
Man sagt sogar Phineas soll, seine Forschungen betreffend, mehrmals den Wald Sis haen Tura betreten haben.
Und schließlich gelang ihm das, wonach viele Alchemisten vor ihm gesucht hatten. Phineas fand die Formel mit der man Eisen in Gold verwandeln konnte.
Und so waren es nicht seine Stärke oder seine große Macht, die Phineas zum Retter aus der Sklaverei machten, sondern seine Intelligenz und seine Fähigkeit zu Feilschen.
Denn Phineas wusste, genauso wie alle anderen, von der Abneigung des amtierenden Kindkönigs gegen das Land im Osten und wie sehr er sich danach sehnte, die Heimat wieder zu sehen, die seine Vorfahren vor so langer Zeit verlassen hatten.
Phineas bot dem Kindkönig sein Geheimnis an und alles Gold, dass er bis jetzt damit hergestellt hatte, wenn er dafür das Königreich zusammen mit seinen Soldaten für immer verlassen würde.
Wie Phineas erwartet hatte, fackelte der Kindkönig nicht lange, allerdings wollte er noch um einiges mehr Gold als Phineas ihm angeboten hatte. Die Formel zum Entsetzen seiner Berater verbrannte der junge Kindkönig, da er sie für eine Fälschung hielt.
Und so dauerte es fünf weitere Jahre, in denen Phineas über hunderttausend Goldbarren herstellte. Ein Preis, der ihm gegen die Freiheit seines Volkes nur gering erschien, der allerdings auch sehr viel Anstrengung von einem alten Mann forderte. Da der König mit ganzem Herzen von diesem Land fort wollte, musste Phineas auch nicht fürchten, dass der König sein Wort nicht halten würde.
Und tatsächlich nach den fünf Jahren endete die Sklaverei im Land des Ostens. Obwohl der König nur einen Teil seiner Soldaten mit in die alte Heimat nahm, blieben die übrigen Soldaten friedlich, die inzwischen Familien im Land des Ostens gegründet hatten.
Das befreite Volk, das von den großen Taten des Phineas Feuerzweig, aber auch von seinen Errungenschaften gehört hatte, wollte den greisen Alchemisten zu ihrem neuen König erheben, da sich das Königtum durch Yun und seine Nachfolger fest etabliert hatte. Als man allerdings den alten Mann suchte, um ihm die Entscheidung des dankbaren Volkes mitzuteilen, war dieser verschwunden.
Einige Stimmen wurden laut, dass Phineas Feuerzweig sich aus Schutz vor der Bevölkerung und als Wächter seines Geheimnisses in den Wald von Sis haen Tura zurückgezogen hatte.
Und eine weitere Stimme verkündete sogar, dass es Phineas Feuerzweig gelungen war, das letzte Geheimnis der Mensch, das Geheimnis des ewigen Lebens, zu entschlüsseln und das er nun im Besitz des Steins der Weisen sei.

Dieser Episode in der Geschichte des östlichen Königreichs wird auch das Kesselwappen im Siegel des Königshauses der Kesleos zugeschrieben, da es Phineas Kessel war, der das Volk aus der Sklaverei befreite.


3.7 Die Kesleos

Die Stimme, die verkündet hatte, dass Phineas das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsselt hatte, war die seines einzigen Schülers Ogwen.
Ogwen hatte Phineas während der fünf Jahre in denen er Goldbarren für den Kindkönig herstellte tatkräftig unterstützt und so galt die Dankbarkeit des Volkes auch dem jungen Ogwen, von dem sie annahmen, dass auch er Phineas Geheimnis kannte.
Nachdem man den alten Mann nicht mehr auffinden konnte, kürte man den jungen Ogwen zum König, da auch er für ihre Rettung verantwortlich war.
Ogwen, dessen Familie ursprünglich aus Valiscon stammte, kehrte dorthin zurück und machte Valiscon zur neuen Hauptstadt des östlichen Königreichs, um nicht mehr an die Qualen der Sklaverei in Dacra zu erinnern.
Sich selbst und seiner Familie verlieh Ogwen den Titel “Adelshaus von Kesleos” und die östlichen Königreiche erhielten den Namen “das Königreich der Kesleos”, womit er eine neue fruchtbare Ära einleitete.
Unter Ogwen wurden die Handelsbeziehungen zu den anderen Königreichen wieder aufgenommen und die Städte im Königreich zu Handelszentren ausgebaut. Teilweise unter den asiatischen Herrschern, aber erst richtig unter König Ogwen wurden die Bauernjungen als Soldaten zur Verteidigung von Feinden ausgebildet, um so etwas wie die Sklaverei nie wieder geschehen zu lassen.
Zeit seines Lebens wandte sich Ogwen von der Alchemie, die ihnen allen die Freiheit geschenkt hatte ab, so dass vor seinem Tod die Gerüchte laut wurden, Ogwen selbst hätte nie gewusst, wie man Eisen in Gold verwandelte.
Sein Ruf als König und als gnädiger Herrscher war es allerdings, der den nachfolgenden Generationen der Kesleos den Thron sicherte.

Die Geschichte soll hier nur einen kurzen Überblick über die Entstehung des Adelshauses der Kesleos geben, weswegen teilweise größere Zeitpassagen und wichtige Ereignisse in anderen Teilen Gerbalons hier außer Acht gelassen werden.


Zuletzt von Steffi am Mi März 31, 2010 11:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Steffi
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Kesleos   Do Feb 18, 2010 5:16 pm

bin mir leider bei dem Absatz, wo es um den grünen Jäger geht, nicht ganz sicher, ob ich das so schreiben darf, da es ja schon vorhandene Informationen über den grünen Jäger gibt. Wäre lieb wenn mir die SL sagt, ob ich das so lassen kann oder ob da noch was geändert werden muss.

Danke schonmal fürs durchlesen Wink
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Steffi
Orkenchef
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Alter : 28
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Kesleos   Mi März 31, 2010 11:34 pm

4. spezielle Berufe

- Edelsteinschleifer
- Juweliere/ Gold-und Edelsteinschmiede
- Minenarbeiter/ Aufseher
- Alchemisten/ Trankkundige/ Giftmischer


5. Religion

Da sich das Königreich der Kesleos aus vielen unterschiedlichen Stämmen aus ganz Gerbalon zusammensetzt, ist auch die Vielfalt der Religion breit gefächert. So findet man Anhänger für fast jede Gottheit. Wobei erkennbar ist, dass oft die Bewohner eines kleinen Dorfes oder einer kleineren Stadt, dem selben Gott verschrieben sind.
Die Anzahl der Anhänger des Piun hat im Königreich der Kesleos einen besonders großen Anteil, so befindet sich auch ein Piun geweihter Tempel an der nördlichen Grenze des Königreichs.
Auch die Königsfamilie der Kesleos hatte sich weitgehend dem Gott Piun verschrieben.

Die Elfen in Sis haen Tura hingegen haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Schöpfer, dem Lichtbinder, wobei es durchaus vorkommen konnte, dass ein Elf einen Sohn oder eine Tochter des Lichtbinders besonders favorisiert.


6. Kunst

Ebenso die Kultur im Königreich der Kesleos ist breit gefächert.
Einen relativ großen Einfluss auf die Kunst hatte allerdings die Herrschaft der asiatischen Könige.
So findet man in den alten Städten des Königreichs, so etwas in Dacra und Valiscon, Bauwerke die eindeutig in asiatischem Stil, aus Holz, errichtet worden sind.
Gebäude aus neuerer Zeit hingegen, richten sich wieder nach dem Baustil, den man vor der Eroberungen durch die asiatischen Fürsten inne hatte. Diese Gebäude sind durchweg aus Stein gebaut und sehr solide.
Die Festungen sind ebenso massiv gebaut und haben oft mehrere Türme und eine Stadtmauer, die das ganze umliegende Dorf, oder die umliegende Stadt, miteingrenzte und so optimal vor Angriffen schützt.

Während die Baufertigkeit der asiatischen Herrscher somit weitestgehend aus dem Königreich verschwunden ist, ist die Kunst des Waffenbaus auch in neuere Zeit vollständig übernommen worden.
Vor allem die Schwertschmiedekunst, deren Produkte um ein vielfaches besser waren, als die ursprünglichen Waffen der Soldaten, hatte sich im Königreich der Kesleos etabliert.


7. Das Königshaus

Das Königshaus und somit die Herrscher des östlichen Königreichs, stammen alle aus dem Stammbaum des ersten Königs Ogwen von Kesleos. Mit der Zeit gab es allerdings einige Streitigkeiten in der Familie und so kam es, dass sich das Königshaus der Kesleos immer weiter zerstreute und es jetzt ingesamt fünf Nachfahren Ogwens sind, die derzeit das Königreich im Osten regieren. Während dem ältesten Königspaar, der Rang des Königs und der Königin zuteil wurde, waren die übrigen vier Regentenpaare diesem Paar keinesfalls untergestellt. Im Gegenteil besaßen die Nachfahren König Ogwens sehr wenig Zusammengehörigkeitsgefühl, wodurch das Reich und die Regierung, in insgesamt fünf Teile zersplittert war.
Sis haen Tura hingegen gehörte zu keinem der fünf Landssplitter, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, weshalb man auch oft von sechs Nationen innerhalb des Königreiches sprach.

Jedes halbe Jahr finden Versammlungen zwischen den Vertretern der Königsfamilie und ihren Ministern statt. Hier werden vor allem diese Entscheidungen getroffen und diskutiert, die nicht auf Ebene der einzelnen Teilstaaten des Reiches entschieden werden konnten bzw. nicht entschieden werden durften, da sie das ganze Volk betrafen. Nicht selten wurden allerdings auch Streitigkeiten, z.B. Gebietsstreitigkeiten, zwischen den einzelnen Königsfamilien diskutiert.
Die Versammlungen finden in Valiscon statt, das nach wie vor die Hauptstadt des Königreichs im Osten ist. Allerdings war auch Dacra wieder zu mehr Ruhm gekommen, da sich nun dort wieder ein Sitz der Adelsfamilie befand. So verfügte jeder Einzelstaat über eine eigene Hauptstadt. Neben Valiscon und Dacra kamen so noch die drei Städte Tamibian, Dunkelburg und Sirkon hinzu.

Regenten von Valiscon: König Maximillius III von Kesleos & Königin Livia Damacri
Regenten von Dacra: Prinz Calvian von Kesleos & Rowena Barot
Regenten von Tamibian: Prinz Gladius von Kesleos & Samira Pendragon
Regenten von Dunkelburg: Prinzessin Cassandra von Kesleos & Fürst Nikolai Tendur
Regenten von Sirkon: Prinz Felandrin von Kesleos & Herzogin Kalima Shandor

Aufgrund der Teilung des Königreichs in fünf Splitter verfügte das Königreich im Osten nicht über eine einheitliche Verfassung oder Gesetzgebung, so dass mit Vergehen in den einzelnen Königreichen oft unterschiedlich vorgegangen wurde.
Es entstand in manchen Bereichen z.B. der Kunst auch ein regelrechter Wettkampf zwischen den einzelnen Teilstaaten, was sich fast durchweg positiv auf das Landschafts- und Städtebild der einzelnen Hauptstädte auswirkte. Es konnte, wie schon erwähnt, allerdings auch zu Streitigkeiten zwischen den einzelnen Teilstaaten führen.
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Talja
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Kesleos   Do Apr 15, 2010 10:59 pm

Anmerkung von Mir:
eiei so viel zu lesen, das muss ich sogar nochmal durchgehen um alle Informationen wirklich zu haben.
Handelsgüter: Handel mit besonderen Gütern der höhreren Künste zumeist: Edelsteine und Kunsthandwerk, spezielle Waffen vor allem in zusammenarbeit mit den Tempel der Bewegung, seltenere Erze
Heerstärke: folgt!

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We kill for honour
We are the holy ones our armours stained with blood
We killed the dragon
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