Larp in Passau


 
StartseiteKalenderFAQAnmeldenLogin
Neueste Themen
» [08.01.2017] IT-Taverne
Fr Dez 30, 2016 10:23 pm von Fenrir

» Allgemein
Do Dez 15, 2016 11:02 am von Guardian

» Punktevergabe [13.11.2016] Die Ernte
Mo Dez 05, 2016 11:53 am von Mink

» Das Kaiserreich
Sa Dez 03, 2016 10:02 am von Guardian

» [11.12.2016] Weihnachtsfeier
Mo Nov 21, 2016 7:17 pm von Guardian

» Punktevergabe [29.10.2016] Eine Geschichte fürs Lagerfeuer [mit Fotos]
So Nov 13, 2016 7:35 pm von Guardian

» Aufnahme in die Südlande
Mi Okt 26, 2016 10:35 am von Andi

» Wurfmesser bauen
Mo Okt 24, 2016 6:58 pm von Schreddi

» Punktevergabe [09.10.2016] Des Geist des Nordwalds
Fr Okt 14, 2016 6:40 pm von Sasquatch

» Punktevergabe [11.09.2016] Grüße der Verblichenen
Mo Sep 26, 2016 6:11 pm von Fenrir

Wer ist online?
Insgesamt ist 1 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 1 Gast

Keine

Der Rekord liegt bei 63 Benutzern am Mo Okt 20, 2014 10:13 am

Teilen | 
 

 Das Königreich der Raidamon

Nach unten 
AutorNachricht
Talja
Admin
Admin
avatar

Anmeldedatum : 21.01.08

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   Mi Apr 14, 2010 9:00 pm

Anmerkung von Mir:
Da fehlt noch viel, Domi darauf hingewiesen.
Wichtige Handelsgüter: Das Land wird auch Liebevoll das Land der Zölle und Steuern genannt. Als eine der Haupthandelsrouten zwischen den Ländern lebt das Land von den Reisenden, Händlern und Zöllen zudem ist es zusammen mit den Borean die Kornquelle.
Fehlend: Heerstärke (kommt von mir)

_________________
We are the chosen ones, we sacrifice our blood
We kill for honour
We are the holy ones our armours stained with blood
We killed the dragon
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   So Jul 24, 2011 6:46 pm

amtierender Königsschreiber: Andi
Beginn: 01.01.2010




Das Reich der Raidamon




Legende:

Rote Punkte = Größere Städte
Violette Striche = Reichsstraßen
Blaue Häuschen = Garnisionen
Grüne Linie = Verteidigungswall Raides



1. Gründungslegende

Das genaue Datum der Gründung des Königreichs ist unbekannt. Es ist jedoch eine alte Sage aus dieser Zeit bekannt, die man sich auch heute noch erzählt. Sie lautet folgendermaßen:

Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin mit dem Namen Raidmon. Wenn man den Geschichten glauben darf, dann verblassten die schönsten Blumen wenn die Prinzessin danebenstand. Sogar der Sonnenaufgang wurde von ihrer Schönheit überstrahlt. Dies hörte ein junger Krieger, er trug den Namen Leiferinus und war Angehöriger des Nomadenvolks der Hennu. Leiferinus wollte sich von der Schönheit der Prinzessin Raidmon selber überzeugen.

Das erste Mal als er sie sah, war auf dem Markt. Sie ging zwischen den Ständen durch und blieb hin und wieder stehen um den Inhalt der Körbe zu begutachten. Und so begegneten sie sich das erste Mal. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und Sie vereinbarten, dass sie sich ab jetzt jeden Tag um dieselbe Uhrzeit treffen wollten. Das ging einige Zeit so dahin und schließlich schlug Leiferinus der Prinzessin vor, das sie seine Frau werden soll. Raidmon willigte ein und so ging er zu ihrem Vater und hielt um die Hand seiner Tochter an.

Der König allerdings lachte ihn aus und sprach: "Meine Tochter willst du haben? Ein kleiner Steppenhirte? Köpfen sollte ich dich, für deine bodenlose Unverschämtheit." "Du sagst ich sei nur ein kleiner Steppenhirte und hätte deine Tochter nicht verdient. Aber eure Majestät sollte folgendes bedenken, oft steckt auch unter schmutziger Kleidung Weisheit." "Soll das heißen, dass ein Hennu mehr Weisheit hat als der König?" Der König zitterte vor Zorn über diese Dreistigkeit und ließ Leiferinus gleich im Thronsaal von seinen Wachen mit Stöcken schlagen. Danach warf er ihn aus dem Schloß, und sagte wenn er wieder kommt werde er geköpft. Tief gekränkt in seinem Stolz und in seiner Kriegerehre sann er auf Rache.

Er ging zu seinem Lager zurück und nahm die tapferstenKrieger seines Stammes. Anschließend kehrte er zum Schloß zurück. Durch einen bestechlichen Diener kam die kleine Gruppe durch einen Hintereingang ins Schloß und machte sich auf dem Weg zu den Gemächern der Prinzessin. Vor der Tür zu den Gemächern standen 2 Wachen. Was nun folgte kann sich jeder denken. Die beiden Männer wurden niedergemacht. Danach drang Leiferinus in die Gemächer der Prinzessin ein und bevor sie noch irgendwas sagen konnte, fand sie sich auf seiner Schulter wieder.

Durch den Kampflärm jedoch waren die anderen Wachen auf die Gruppe aufmerksam geworden. Die Gruppe kämpfte tapfer und mit einer Entschlossenheit und Verbissenheit wie man es nur von den Nomadenvölkern aus der Steppe kennt. Aber es waren zu viele. Sie verloren Mann um Mann. Aber jeder der verwundet zurückblieb, hielt die Wachen noch ein bisschen zurück und verschaffte so dem Rest noch ein wenig Zeit. Die Wachen mussten einen hohen Blutzoll zahlen. An der Tür zum Hintereingang blieb der letzte Mann zurück und so gelang Leiferinus und Raidmon die Flucht aus dem Schloß.

Die beiden liefen als wäre Ahsarale persönlich hinter ihnen her, was eigentlich auch nicht verwunderlich ist, denn wer würde nicht so schnell laufen wenn eine Meute wütender Wachen hinter einem her ist. So flohen die beiden in die Steppe. Die Verfolger brachen die Verfolgung mit Einbruch der Nacht ab, da sie den Spuren nicht mehr folgen konnten. Leiferinus jedoch kannte die Steppe auswendig, da er hier geboren und aufgewachsen war, und schließlich kamen die beiden erfolgreich ins Lager der Nomaden zurück. Sie packten schnell ihre Sachen zusammen und machten sich auf dem Weg nach Norden zum Fluß Penat. Als sie den Fluß erreichten folgten sie ihm flußaufwärts.

Als Leiferinus dann eine Insel mitten im Fluß sah, ließ er den Stamm auf die Insel übersetzen. Er beriet sich mit allen Mitgliedern ob es Sinn macht noch weiterzugehen oder ob es nicht besser ist hier auf der Insel zu bleiben und diese zu einer guten Verteidigungsstelle auszubauen. Die meisten stimmten dafür und so entstand ein kleines Lager mit dem Namen Leifrin. Mit der Zeit wuchs das Lager zu einer Stadt, dehnte seinen Einflußbereich aus und so wurde dieses junge Königreich Raidamon getauft. Nach dem Namen der Prinzessin.



2. Wappen

Das Wappen des Königreichs besteht aus den Farben Orange und Grün. Im Vodergrund ist ein Einhorn zu sehen.

Die Farbe Orange soll die Stärke und Ausdauer symbolisieren. Die Farbe Grün verkörpert jedoch die Fruchtbarkeit des Bodens. Das Einhorn steht für das Königshaus und soll die Abstammung zwischen Leiferinus und Raidmon darstellen.



3. Flora und Fauna

Das Reich der Raidamons ist eine blühende grüne Steppe mit einer großen Vielzahl verschiedenster Blumen, Sträucher und Bäumen. Das üppige Land ist güt überschaubar, da es kaum Anhöhen oder Berglandschaften gibt. Nur im Süden des Landes gibt es einen großen Wald der an das Reich der Kesleos grenzt. Desweiteren ist ein kleines Wäldchen um Leifrin zu finden. Der Fluß Penat der vom See des Schicksals entspringt gibt dem Königreich genügend Wasser damit die Flora und Fauna überlaben kann. Doch die meisten Tiere sind am See zu finden oder überleben durch Wasserlächer die über das Königreich üppig verteilt sind.

In dieser Landschaft wandern die Karawanen umher und bringen ihre kostbare Fracht zu den großen und wichtigen Handelszentren im Königreich. Dann gab es noch die Hennu, die wilden und unbeherrschbaren Stämme der Steppe. Alle Menschen des Königreichs stammten von den Hennu ab, der einzige Unterschied ist das manche Hennu in den Städten lebten und andere die nomadische Lebensweise ihrer Vorfahren bevorzugten. Die Nomaden ziehen meistens friedlich durch die Ländereien des Königreichs und suchen Weideland für ihre Pferde.


4.Außenpolitik

Aufgrund der aktuellen und undurchsichtigen Lage in den verchiedenen Königreichen sowie der Tatsache das fast alle Diplomaten und höhere Beamte des Königreichs beim Fall von Leifrin verstorben sind, muß das diplomatische Corps erst wieder aufgebaut werden.

5. Innenpolitik:

Die Innenpolitik zielt darauf ab dem Land den wohlverdienten Frieden zu geben der in alten Zeiten geherrscht hat. Da im Moment besonders in den ländlichen Gegenden Orks, Banditen und Wegelagerer anzutreffen sind, ist es besonders wichtig diese Regionen zu befrieden.

Ein anderes Problem ist der Krater. Hier findet man noch allerlei Untote. Skelette, Ungurs und noch schlimmeres. Diese Gegend ist verwaist und nur die mutigsten oder dümmsten wagen sich in dieses Gebiet. Bis jetzt ist noch keiner zurück gekehrt, der dort hineinging.


6. Militär

Das Militär der Raidamon war in früheren Zeiten das stärkste in ganz Gerbalon. In der jetzigen Zeit beschränkt sich die Macht auf die befestigten Städte und die nähere Umgebung dieser. Auf dem Land herrscht das Gesetz des stärkeren. Im Moment versucht Königin Viore Raidamon die alte Heeresstärke wieder aufzubauen, um damit auch die Landbevölkerung zu schützen und Recht und Ordnung in ihr Königreich zu bringen.

7. Hauptstadt

Batavis, die neue Kaiserstadt: (ab 05.01.1813 n. H.)

Die neue Kaiserstadt Batavis ist erst seit kurzem die Hauptstadt des Königreichs Raidamon. Es dauerte fast 2 Jahre um die Gebäude und Besfestigungen zu bauen die man benötigte. Nach dem Bürgerkrieg wurde die Stadt am großen See so schnell wie möglich wieder aufgebaut, den der Seehandel war wichtig für das Königreich. Nun da die alte Hauptstadt zerstört wurde, musste sich der verbleibende Hofstaat eine neue Heimat suchen. Hier wurde sie gefunden und hier soll sie auch bleiben.

Die wichtigsten Gebäude in der Stadt sind folgende:

- neue Kaiserpalast:

Der neue Kaiserpalast sollte den alten in Leifrin kopieren und ein vertrautes Gefühl beim Adel und beim Pöbel wecken. Natürlich konnte man den überschwenglichen und verschwenderischen Prunk nicht mehr nachbauen. Dies würde die sowieso schon belastete Staatskasse sprengen. Wer denoch meint das man hier keinen Luxus findet, der täuscht sich gewaltig. Im Vergleich zur übrigen Bevölkerung wohnt man hier luxuriös.

- Valiriantempel:

Der vorhandene Valiriantempel wurde umgebaut. Er hat die Form eines Schwertes und ist aus massiven Stein. Obwohl fast alle Priester und Tempelwachen des Valirians bei der Verteidigung Leifrin starben, konnte sich hier eine kleine und doch sehr schlagkräftige Truppe fest niederlassen.

Gerüchten zu folge sollen im Inneren des Tempels 4 Statuen stehen, gleich neben der Statue von Valirian. Wer oder wem diese 4 Statuen darstellen wissen nur die höchsten Priester. Und diese teilen das wissen nicht mit anderen.

Wer einen Priester oder Tempelwache aus Batavis spielen möchte, bitte Anhang I beachten.

- Lichtbindertempel:

Der Lichtbindertempel ist kleiner als der in Leifrin, jedoch ist dieser ebenfalls in Form eines Leuchtturmes erbaut worden. Dieser steht auch passenderweiße in der Nähe des Wassers. So leuchtet er in der Nacht den Schiffen den Weg in den sicheren Hafen.

- Die Akademie der ewigen Flamme von Valirian zu Batavis:

Dies ist die Magierakademie von Batavis. Hier werden angehende Magier ausgebildet oder auch andere Magier weitergebildet. Die Akademie besteht schon seit längerer Zeit, jedoch hat sie erst seit dem Verlust Leifrins und den dortigen Institutionen an Bedeutung gewonnen. (Für nähere Informationen siehe Anhang II)


Leifrin, die alte Kaiserstadt: (bis 05.07.1811 n. H.)

Die alte Hauptstadt des Königreichs Raidamon hieß bis zum 05.07.1811 n. H. Leifrin. Die Stadt wurde durch die dunkle Magie der Dunklen Herrin vernichtet, samt Bevölkerung. Ich will sie dennoch beschreiben. Leifrin wurde in einem Achteck angelegt. Die äußere Stadtmauer hat eine beachtliche Höhe von 10 Metern und ist komplett aus weißen Mamor gebaut. Die Stadt lag auf einer Insel im Fluß Penat, welcher die Stadt auf zwei Seiten umschließt. An jeder Ecke dieses Achtecks steht ein massiver Wachturm.

Die Stadt wurde in 8 Bezirke eingeteilt. Jeder Bezirk ist einem Gott geweiht und in der Mitte der Stadt steht der Tempel des Lichtbringers, in Form eines Leuchtturms auf dessen Spitze, zu jeder Tages- und Nachtzeit, ein großes Feuer brennt. Dies soll alle Bewohner der Stadt erinnern wer die Welt erschaffen hat. Über eine kleine Brücke kommt man in den Kaiserpalast. Der Palast besteht ebenfalls aus weißen Mamor. Überall stehen Statuen aller vergangener und jetziger Kaiser. Daneben kann man durch die großen Gärten der kaiserlichen Familie wandern. Dort blühen im Frühling und Sommer allerlei Blumen in sämtlichen Farben. Die verschiedenen Düfte die von den Pflanzen stemmen, berauschen die Sinne.

Von den Gärten gelangt man über verschiedene Wege zum Thronsaal. Gegenüber der Eingangstür führen 8 Stufen zu einem goldenen Thron. Dort sitzt der Kaiser und empfängt Würdenträger und Abgesandte der anderen Königreiche.

Aber es gibt nicht nur den Kaiserpalast und den Tempel des Lichtbringers in Leifrin. Die Stadt ist so alt wie Gerbalon selbst. Vor dem großen Stadtbrand war sie nur aus Lehm und Ziegel erbaut. Aber als im Jahre 1068 v. H. der Großteil der Stadt niederbrannte, errichtete Kaiser Tullius sie komplett neu. Er ließ dafür enorme Mengen an Mamir, Rosenquarzit, Granit und andere Gesteinssorten heranbringen. Als erstes ließ er den Kaiserpalast neu aufbauen. Er baute die große Prachtstraße die vom Palast zum Stadttor führt, baute ebenfalls die Bibliotheken neu auf und als Zeichen seiner Ehrerbietung an alle Götter Gerbalons, weihte er die neuen 8 Stadtbezirke je einer Gottheit und ließ dort einen entsprechenden Tempel bauen. Jeder Tempel sollte aber eine spezielle Form und Größe haben. Folgend sind sie beschrieben:

- Lichtbringertempel:

Der Tempel ist in Form eines Leuchtturms und aus weißen Mamor erbaut worden. Tag und Nacht brennt an seiner Spitze ein Feuer und erinnert die Menschen daran, daß nur er die Welt erschaffen hat. Es gibt aber noch eine dunkle Legende die den Tempel des Lichtbringers umgibt.

- Diamantentempel (Ahazâgal):

Der sogenannte Diamantentempel ist Ahazâgal geweiht und beheimatete bis vor kurzem ncoh die Zwerge. Durch das erfolgreiche Attentat auf den Kaiser wurden alle Zwerge zu vogelfreien erklärt und die Stadtkohorte stürmte den Tempel und nahm alle Zwerge darin gefangen. Die fehlenden Zwergenpriester wurden durch menschliche ersetzt, aber der Tempel hat noch lange nicht seine Sollstärke. Auch wurde die unterirdische Bibliothek der Zwerge geplündert, in der Hoffnung die Geheimnisse gegen die Untoten einzusetzen. Ihre Entschlüsselung dauert noch an. Der Legende nach sollen im Allerheiligsten des Tempels, tief unter der Erde, Diamanten die Wände schmücken. Diese sollen so groß wie Straußeneier sein. Das Allerheiligste konnte jedoch durch die Stadtkohorte nicht gefunden werden, und auch ergab die Befragung der Gefangenen nichts.


- Wasserhalltempel (Lyst):

Der Wasserfalltempel der Lyst konnte nur durch ein sehr raffiniertes Wassersystem gebaut werden. Durch ein System an Kanälen und Hebevorrichtungen wird Wasser auf die höchste Ebene des Tempels gehoben und von dort wie bei einem Wasserfall stürzt es sich wieder nach unten. Ganz Leifrin wird von Kanälen durchzogen damit auch die Wasserwesen aus dem Königreich Schilla hierherkommen können um der Göttin zu huldigen.

- Spieltempel (Hawa):

Der Tempel der Hawa ist der kleinste Tempel in Leifrin. Es ist so gebaut worden des durch kleine Öffnungen ein Luftzug entsteht der wiederrum Windspiele antreibt, so das eine wundervolle Melodie entsteht. Seit der Tempel erbaut worden ist spielen diese Windspiele, selbst dann, wenn es Windstill ist.

- Haus des Lebens (Hebrin):

Der Tempel des Hebrin wird deshalb Haus des Lebens genannt, weil an dem Tempel das größte Heilerhaus in Leifrin angebaut wurde. Das besondere daran ist, das die Priester im Haus des Lebens keine Vergütung annehmen dürfen. Jeder der ein Gebrechen oder eine Verletzung hat, wird kostenlos behandelt. Dies hat Kaiser Tullius per Gesetz so bestimmt, und kein Kaiser der noch ein bisschen länger auf dem Thron sitzen möchte, hat versucht dieses Gesetz zu ändern.

- Zwillingstempel (Piun):

Der Tempel wird deshalb so genannt, weil er in 2 Bereiche eingeteilt wird. Ein Bereich ist ein offener schöner Bereich mit Blumenbeeten, und dazwischen ist der Eingang zu einem Labyrinth das sich bis unter die Erde erstreckt. Es ranken sich Mythen und Legenden über dieses Labyrinth. Des Nachts sollen hier angeblich die Priester geheime Rituale abhalten um Piun zu ehren. Aber bis heute konnte niemand Beweise für solche Rituale finden. DerTempel wurde deshalb als Labyrinth angelegt, denn es soll das Zwillingsgesicht des Gottes symbolisieren. Ein gutes und ein böses Gesicht.

- Tempel des Schwertes (Valirian):

Der Tempel des Valirian sieht äußerlich wie eine Kaseren aus. Er hat dicke, starke Mauern und hat als einziger Tempel eine eigene Tempelwache mit eigenen Gesetzen und Regeln. Er is sozusagen ein eigener Staat. Die Kaiser von Raidamon dulden diese Tempelwache zwar, jedoch vertrauen sie ihr nicht. Deshalb befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Tempel eine kleine Kaserne der kaiserlichen Stadtkohorte. Zur genaueren Beschreibung, siehe Anhang I.

- das Gefängnis (Zârâlka):

Der Tempel dieser Göttin ist auch gleichzeitig das Gefängnis von Leifrin. Hier werden diejenigen gebracht die ihr Leben verwirkt haben. Die Priester der Zârâlka helfen den Wachen die Gefangenen zu "befragen".


- Bluttempel (Narbasch):

Der sagenumwobene Bluttempel des Narbasch ist, nebem dem Tempel der Zârâlka, der Tempel mit den wenigsten Besuchern. Sein Name rührt daher das er aus Rosenquarzit gebaut worden ist, und leuchtet daher beim Sonnenaufgang und -untergang ein einem unheimlichen Rot. Als sich die Orks noch frei im Königreich Raidamon bewegen durften, opferten sie hier ihrem Gott. Es waren Blutopfer die den Gott befriedigen sollten. Nach dem großen Krieg und der Verbannung der Orks wurden die Opfersteine entfernt, und man versuchte das eingetrocknete Blut mit sehr viel Wasser zu reinigen, aber es gelang nicht. Und so kann man heute noch die Stellen sehen, wo die Opfersteine standen, den dort kann man immer noch das eingetrocknete Blut sehen.


8. Steuern und Zölle

Da das Königreich als Land der Steuern und Zölle bezeichnet wird, kommt hier eine kleine Auflistung dieser Abgaben:

- Grundsteuer:

Die Grundsteuer ist jährlich zu entrichten. Sie richtet sich nach der Größe des Grundes und beträgt ein Zehntel des geschätzten Wertes.

- Kopfsteuer:

Kopfsteuer muß jeder Mann im Alter zwischen 14 und 60 Jahre, und jede Frau zwischen 12 und 65 Jahre bezahlen.

- Erbschaftssteuer:

Die Erbschaftssteuer beträgt ein Fünftel des geschätzten Werts. Von dieser Steuer ist niemand ausgenommen.

- Freilassungssteuer:

Diese Steuer müssen nur Gefangene zahlen wenn sie frühzeitig entlassen werden wollen. Von dieser Steuer sind Schwerverbrecher "befreit" (Mörder, Betrüger, Vergewaltiger, Steuerhinterzieher). Die Höhe dieser Steuer beträgt ein Viertel des Werts der gestohlenen, beschädigten oder zerstörten Sache.

- Ein- und Ausfuhrzölle:

Auf alle Waren sind Zölle zu zahlen. Das wichtigste Ausfahrgut ist Weizen, Gerste, Mais und verschiedene Gemüsearten. Auch werden alle Arten von Fisch gehandelt. Zu dem wertvollsten Ausfuhrgütern gehören auch verschiedene Heilkräuter die in dem Klima sehr gut wachsen.

Alle Waren die die Landesgrenze pasieren werden durch ein ausgeklügeltes System von Zollstationen überwacht, kontrolliert und berechnet. Diese Zollstationen gehören zur jeweiligen Grafschaft und müssen die Zölle an deren Beamten übergeben.


9. Feiertage und Festlichkeiten

01.01. --> Lichttag, Neujahr
03.03. --> Piunstag (Beginn der Tage des Frohmuts)
03.03. - 13.03. --> Tage des Frohmuts
14.03. --> Windtag (Hawastag), Ende der Frohmutstage
13.04. --> Tag der Heilung (Hebrinstag)
09.06. --> ehmals Bluttag
10.06 - 21.06. --> Wasserspiele, Tage der Gerechtigkeit
05.07. --> Leifrinstag (Gedenktag an die Zerstörung der Stadt Leifrin)
28.07. --> Tag der Knochen
01.08 - 31.08. --> Valiriansmonat
15.08. --> Flammentag
03.10 --> Königstag (ehemals Kaisertag)
05.10 --> Erdentag, (Fest für Ahazagal um für die Ernte zu danken)
23.11 --> Totentag, Beginn der Dunkelheit
24.11. - 30.12 --> Tage der Dunkelheit
10.12 --> Schwarztag, (Tag der Ahasarale, früherer Feiertag)
31.12 --> Ende der Dunkelheit



10. Königin und Grafen

Grafschaft Batava
Hauptstadt: Batavis
Königin Viore Raidamon (23 Jahre)

Oberraidamon und dessen Verwalter:
Grafschaft Leifrin:
Hauptstadt: keine

Grafschaft Eisenhut:
Hauptstadt: Colonia

Grafschaft Nachtgold:
Hauptstadt: Aggripa

Grafschaft Steinhauer:
Hauptstadt: Castera

Graf Otho Albinus (29 Jahre)
Ist mit einer Gräfin aus dem Königreich Borea verheiratet

Unterraidamon und dessen Verwalter:

Grafschaft Sturmfalken:
Hauptstadt: Turicum

Grafschaft Südstein:
Hauptstadt: Africinus

Grafschaft Grünland:
Hauptstadt: Venexia
Graf Julius Opellius (33 Jahre)
Gräfin Julia Opellius (31 Jahre)
Sohn Alexander Opellius (12 Jahre)
[/color]

_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter


Zuletzt von Andi am So Jan 10, 2016 11:32 am bearbeitet; insgesamt 41-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   Mo Feb 13, 2012 7:11 pm

Jüngere Chroniken des Königreichs Raidamon:


24. Juli 1808 n. H.:

Der neue Königsschreiber nimmt seine Tätigkeit am Hofe auf. Er hat die Aufgabe alle Ereignisse, egal ob Innen- oder Außenpolitisch, festzuhalten und in der jüngeren Chronik festzuhalten.


05. September 1808 n. H.:

Das Gesetz zur Verfolgung und Vertreibung der Zwerge wurde beschlossen und tritt ab sofort in Kraft. Der Gesetzestext lautet wie folgt: Der Grafenrat des Königreiches Raidamon beschließt mit sofortiger Wirkung das alle Mitglieder des zwergischen Volkes, keine Rechte mehr besitzen. Es wird keine Strafverfolgung erhoben gegen Einwohner des Königreichs Raidamon die Straftaten gegen Zwerge begehen. Der Besitz aller Zwerge wird beschlagnahmt und fällt dem Grafenrat zu. Dieser beschließt über die weitere Verwendung.

Alle männlichen Zwerge ab 12 Jahren sollen nach Möglichkeit gefangen genommen und in das nächste Gefängnis gebracht werden. Frauen und Kindern werden aus den Städten und Dörfern verbannt und durch Soldaten an die Grenze zu den Süderlanden transportiert werden. Jeglicher Widerstand gegen die Soldaten gegen das Königreich Raidamon wird als feindliche Handlung gewertet und wird mit der Todesstrafe geahndet.

Zudem wird allen Zwergen der Zugang zum Königreich Raidamon untersagt. Allen Grenzposten, Soldaten und Söldnern des Königreiches steht jedes Mittel offen, dieses Gesetz durchzusetzen.


20. September 1808 n. H.:

Bei einem Treffen aller Vertreter der Königreiche wurden Bündnisse und Handelsabkommen beschlossen. Auch wurde über ein gemeinsames Vorgehen, gegen die dunklen Armeen der dunklen Herrin entschieden und daß das Königreich Raidamon eine kleinere Truppe in das benachbarte Königreich schickt um dessen Erzvorkommen, welche esenziell wichtig für die anderen Königreiche von Gerbalon waren, zu schützen.

13. Oktober 1808 n. H.:

König Jayanse, Herrscher des Reiches Adriwu, hat in einem Brief an den Grafenrat zur sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten gegen das Zwergenvolk aufgefordert. Auch gewährt er den Zwergen Asyl. Der Grafenrat schickte nach einer mehrstündigen Beratung seine Antwort an König Jayanse. Er solle sich nicht in die Innenpolitischen Angelegenheiten des Königreichs Raidamon einmischen und sich lieber um sein eigenes Land kümmern.

18. Oktober 1808 n. H.:

Kriegserklärung durch das Zwergenreich geht beim Grafenrat ein. Dieser schenkt dem Brief keinerlei Beachtung und wirft ihn ins Feuer.

01. November 1808 n. H.:

König Richard der Erhabene, Herrscher des Reiches Stauber, schließt einen militärischen Beistandspakt mit den Zwergen und erklärt dem Königreich Raidamon den Krieg. Genaue Einzelheiten sind jedoch unbekannt. Er gewährt dem Zwergenvolk das aus dem Königreich Raidamon flieht Asyl. Keinerlei Reaktion durch den Grafenrat auf den Pakt.

03. November 1808 n. H.:

König Nichessa III., Herrscher des Königreichs von Schilla, kritisierte die vorgehensweise des Grafenrates gegen das Zwergenvolk. Auch er bietet den Flüchtenden Asyl im Königreich des Wasser´s an. Sonst keinerlei Vorgehensweise. Diese Nachricht wird ebenfalls durch den Grafenrat ignoriert.

06. November 1808 n. H.:

Prinzessin Viore Raidamon, Thronfolgerin und rechtmäßige Erbin des Lichtthrons, sammelt die Hennu, die noch freien Zwerge und die Königlich Raidamische Garde um sich um den Machenschaften des Grafenrates entgegen zu wirken. Seit dem Attentat auf den Kaiser wurde sie nicht mehr gesehen. Beginnend in den östlichen Provinzen erhebt sich nun der Widerstand gegen das Gesetz. Freie Bürger greifen zu den Waffen. Sie überfallen die Gefangenentransporte und befreien die Zwerge. Jeder Zwerg der willens ist sich diesem Kampf anzuschließen wird freudig aufgenommen. Alle anderen werden zu einem Lager gebracht zu ihnen Zelte, Nahrungsmittel und der Schutz durch die örtlichen Behörden zugesagt wird. Alle anderen die trotzdem fliehen wollen, werden Agenten zur Seite gestellt, die die Zwerge sicher über die Grenzen in ein Königreich ihrer Wahl bringen sollen. Dies geschieht soweit ohne weitere Probleme, denn durch den Krieg im Osten, sind die meisten Soldaten mit den Untoten beschäftigt. Die Zahl der Befreiungsarmee steigt täglich.

29. Dezember 1808 n. H.:

Die aufflackernde Flamme des Widerstandes gegen den Grafenrat ist nun zu einem Flächenbrand geworden. Das was im Osten des Reiches begann, griff nun auf den Norden und den Süden des Reiches über. Im ganzen Land sind die Gefangenentransporte zum erliegen gekommen. Die Stadtkohorten in den nördlichen und südlichen Provinzen trauen sich nicht mehr aus den Städten, aus Furcht von den Hennu angegriffen zu werden. Die Landbevölkerung dieser Provinzen zieht sich entweder in den Westen des Reiches, in Richtung Leifrin, zurück oder sie reisen in den relativ sicheren Osten, Richtung Colonia und Tericum. Obwohl die Armeen der Untoten aus dem Osten anrücken, fürchten sich die Bevölkerung mehr vor dem Grafenrat als vor der Untoten Flut.

12. Januar 1809 n. H.: Der Fall Batavis

Batavis, die große Handelsstadt im Norden des Reiches, fiel an diesem Tag. Eine zusammengewürfelte Armee der Kaiserlichen Garde, der Hennu und, aus den Transporten, befreiten Zwergen nahm die Stadt unter Führung der Prinzessin Viore Raidamon ein. Auf dem Höhepunkt der Schlacht befahl der regiernde Graf, Gelba Silius, seine eigene Stadt anzuzünden. Lieber will er die Stadt brennen sehen, als sie in Feindeshand. Nur durch den angergierten Einsatz der Kaiserlichen Garde konnten die Verluste unter der Zivilbevölkerung gering gehalten werden. Jedoch wurde der nördliche Stadtteil, in dem sich das Handeslviertel, die Baracken der Hafenarbeiter und ihrer Familien und der große Handelshafen befand, ein Opfer der Flammen.

Als die Bevölkerung Batavis sah und realisierte was auf Befehl des Grafen geschehen war, erhob sie sich ebenfalls. Als sich die Niederlage abzeichnete, versuchte er, verkleidet als Bettler aus der Stadt zu entkommen. Er wurde jedoch erkannt und durch die Bevölkerung gefangen genommen. In dem anschließenden Prozess wurde er von Prinzessin Viore wegen Hochverrat, Auflehnung gegen die Krone und Thronräuberei zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Seine Asche soll anschließend in den Fluß geschüttet werden. Mit der Einnahme der Stadt Batavis haben die Rebellen die erste größere Schlacht für sich entschieden.


16. Februar 1809 n. H.: Das Ende des Thronfolgerstreits

Heute ist es den Aufständischen unter Führung von Prinzessin Viore gelungen die Hauptstadt Leifrin mit minimalen Verlusten einzunehmen. Damit ist der Bürgerkrieg der im November des Jahres 1808 n. H. begonnen hat beendet. Der Grafenrat wurde entmachtet und gefangen genommen. Als erste Maßnahme erklärte die zukünftige Königin das das Gesetz gegen die Zwerge unrechtmäßig ist und mit sofortiger Wirkung aufgehoben wurde.

Auch konnten die Bücher des Ahazâgal unbeschadet geborgen worden, die man aus dem Tempel gestohlen hatte. Als die Rebellenarmee in die Stadt einrückte und säumte die Bevölkerung die Straßen und riefen der Prinzessin, in auf einem weißen Pferd an der Spitze ritt, folgendes zu: "Diu Imperatrix". Als Sie auf dem Vorplatz des Palastes stand, die Kaiserlich Raidamische Garde vor Ihr in Reih und Glieb, sprach Sie zum Volk, Sie sprach von der Beendigung der Ungerechtigkeit, von Freiheit für alle Bewohner des Königreichs Raidamon und davon das alle Königreiche Gerbalon´s an einem Strang ziehen müssen um die Gefahr, die von der dunklen Herrin ausging, gemeinsam zu beseitigen. Niemals mehr sollen sich Brüder,Schwestern, Väter, Mütter, Söhne und Töchter sich gegenseitig erschlagen. Und Sie versprach immer im Sinne Ihres Volkes zu handeln.

Die ersten Handlungen von Ihr waren, schreiben an alle Königreiche zu schicken, das Gesetz des Grafenrates für nichtig zu erklären und vor allem die zerstörte Hafenstadt Batavis wieder aufzubauen.


08. September 1809 n. H.: Gerechtigkeit hat viele Gesichter


Folgende Gerüchte sind in der Grafschaft Leifrin bekannt geworden. Laut der Geschichte eines Ortsansässigen Wirtes namens Brom wurde ein Bewohner, der zu Unrecht zum Tode verurteilt worden war, von einer Gruppe von Männern und Frauen entlastet. Als diese Gruppe ihn vom Schafott befreiten, kam es zu schweren Kampfhandlungen, bei denen bedauerlicher Weise mehrere Dorfbewohner getötet oder schwer verwundet worden waren. Danach reiste diese Gruppe weiter. Der Wirt äußerte weiterhin das Reiseziel dieser Männer und Frauen: Die mächtige und schöne Hauptstadt des Königreichs Leifrin in der unsere Prizessin Viore residiert.

04. Februar 1810 n. H.: Phönix aus der Asche

Es war ein Kraftakt, und doch ist es unserer großartigen Herrscherin Prinzessin Viore gelungen den Hafen von Batavis wieder aufzubauen. Der Seehandel zu den anderen freien Königreichen kann nun ungestört wieder aufgenommen werden. In dunklen Zeiten wie diesen ist dies ein Leuchtfeuer, daß aussagt, wir lassen uns nicht einschüchtern und haben keine Angst vor den dunklen Armeen. Zeitgleich wurde die Stadtmauer erneuert. Durch die verbliebenen Zwerge wurde diese um weitere 5 Meter erhöht und verstärkt. Weitere Arbeiten folgen.

24. Mai 1810 n. H.: Brot und Spiele

Der Frühling kommt nicht so recht in die Gänge. Die Bauern fürchten um Ihre Ernte, da auf eine kurze sonnige Periode jetzt eine Schlechtwetterperiode folgte, so das sich die Aussaat bisher um 2 Wochen verspätet. Im Volk selber herrscht noch Ruhe, doch einige Landbewohner beginnen zu murmeln das man einerseits die Götter nicht genug geehrt hat und andererseits durch die Auseinandersetzung den Zorn ebendieser erregt hatte. Um das Volk abzulenken hat unsere weise Prinzessin Viore beschlossen das in 4 Wochen ein großes Ereignis stattfinden soll. Es handelt sich hierbei um ein Spiel namens Gampfball. Es wird die königliche Anweisung erlassen, dass jeder Tempel, zu ehren eines jeden Gottes, eine Mannschaft aufstellen muss. Das Volk wird herzlich eingeladen an dem großen Ereignis teilzunehmen. Speis und Trank werden ausgegeben. Es soll auch ein großer Markt stattfinden wo Händler Ihre Waren anpreisen sollen. Doch bevor die Spiele beginnen sollen, werden in jedem Tempel mehrere Zeremonien abgehalten. So wird erhofft die Gunst der Götter wiederzugewinnen und dessen Zorn zu besänftigen.

24. Juni 1810 bis 14.08.1810 n. H.: Zeit zum Handeln

Das große Ereignis war nur zum Teil ein Erfolg. Zwar wurde das neue Spiel Gampfball eingeführt und es fand sehr viele neue Fans, jedoch musste der geplante Markt abgesagt werden. Die anderen Königreiche reagierten auf die Einladung nicht. Dies führte dazu das der Pöbel nun glaubte die Königreiche seien zerstritten und man könne die Differenzen nicht beilegen, um gegen die Feinde der Menschen, die Dunkelheit und der dunklen Göttin, vorzugehen. Zusammen mit den Neuigkeiten aus dem Königreich Dionmat glauben viele das die Reiche der Menschen untergehen werden. Selbst die, die bisher keinen Bezug zu den Göttern hatten, strömen nun in die Tempel um Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen. Die Armee, die Tempel und die Magiergilden bekommen immer größeren Zulauf. Die meisten wollen sich nun aktiv am Kampf gegen den Feind beteiligen.

14.08.1810 n. H.: Regierungs- und Handelsgeschäfte

Es war ein komischer Anblick, als der Gesandte von General Hamish in Leifrin eintraf. Er trat in der täglichen Volksversammlung auf den Thron der Prinzessin zu und verlas laut und deutlich die Nachricht über den Untergang des Königshauses von Dionmat. Die abgeschlossenen Verträge wurden nun unwirksam. Dies führte zu lautem Geschrei unter den anwesenden Tribunen, weil Raidamon dem Königreich eine nicht geringe Summe Geld geliehen hatte. Als unsere Prinzessin zu dem Gesandten sprach verstummten die Tribunen jedoch auf der Stelle. Sie sprach leise, jedoch konnte ein jeder Ihre Worte vernehmen. Sie redete über einen Wandel der Zeit, darüber das das Königreich Dionmat schon länger in einem Zustand des Verfalls verweilte, über die Freiheit jedes einzelnen Mannes. Geld sollte nicht das wichtigste in dieser Zeit sein. Als die Tribunen dies hörten schwiegen sie, stimmten ihr zu. Der Gesandte wurde im Palast in den Diplomatenflügel gebracht und soll sich dort von seiner langen Reise erholen. Ihm würde zu rechter Zeit ein Antwortschreiben mitgegeben.

Wenig später kam eine Delegation aus dem Königreich Herak herein. Einer der Ihren verlas folgende Nachricht:


An Prinzessin Viore Raidamon
Thronfolgerin und Erbin des Königreichs Raidamon

Geehrte Prinzessin,
Mögen die Götter Eure Bemühungen unterstützen.

Mit großer Freude haben Wir die Friedensbemühungen Ihrer Majestät gegenüber dem Volk der Zwerge zur Kenntnis genommen.

Aufgrund der Kurzfristigkeit Eurer Einladung war es Uns sehr zu Unserem Bedauern nicht möglich dieser bei Zeiten zu folgen.
Mit dem Überbringer dieses Schreibens entsenden wir Harribald Baldersohn, Bevolmächtigter Seiner Majestät König Galdeon Geraldsohn (Graf von Caragien),  geschätztes Mitglied des Großen Rates, Stadtrat von Herak, Zunftmeister der Händlergilde mit seinem Gefolge um mit den Ihrer Majestät ergebenen Handelsvertretern über eine Neuaufnahme der Handelsbeziehungen zu verhandeln.

Gezeichnet
Der Rat der Grafschaften
Im Namen Seiner Majestät
König Galdeon Geraldsohn, Graf von Caragien


Auch Ihm wurde die Gastfreundschaft der Prinzessin gewährt. Zumindest zwei Königreiche wähnte Sie auf Ihrer Seite die den Wandel der Zeit bemerkt haben. Harribald Baldersohn wurde ebenfalls in den Diplomatenflügel gebracht. Er solle sich ausruhen und am folgenden Tag wurden Gespräche angesetzt um über die Handelsvereinbarungen zu verhandeln.

19.08.1810 n. H.: Provinz Dionmat

Nach 5 Tagen der Erholung wird der Gesandte von General Hamish zu Prinzessin Raidamon gerufen. Diese übergab ihm das Antwortschreiben.

General Hamish
Kommandeur der freien Truppen des Königreichs Dionmat

Es erfüllt unser Herz mit Freuden das das Volk von Dionmat sich der finsteren Bedrohung zu widersetzen versucht. Hiermit erkennen wir euch als einen offiziellen Vertreter des Königreiches an.

Mit dieser Nachricht senden wir Euch eine Abteilung unserer besten Handelsvertreter zu. Diese sollen mit Euch, General Hamish, über die Neuverhandlung der geschlossenen Verträge verhandeln. Als Zeichen unseres guten Willens senden wir euch darüber hinaus eine Schiffsladung unserer besten Waffen zu. Verwendet diese Weise.

Wir hoffen ebenfalls daß sich unsere Beziehungen in Zukunft festigen werden.

gez.
Prinzessin Viore Raidamon
Thronfolgerin und Erbin des Königreichs Raidamon
Tochter des letzten Kaisers von Gerbalon


29.12.1810 n. H.: Einführung einheitlicher Feiertage und Festlichkeiten

Nach dem Willen unserer großen Prinzessin Viore Raidamon werden ab sofort einheitliche Feiertage und Festlichkeiten im Königreich Raidamon eingeführt. Diese sollen ab sofort gültig sein. Die anderen inoffiziellen Feiertage werden dennoch toleriert. Die Zeit der Dunkelheit wird deshalb aufgeführt, um jeden daran zu erinnern, daß der große immer noch nicht besiegt ist. Außerdem soll jedes Jahr ein Gampfballturnier stattfinden.

05.07.1811 n. H.: Die Hauptstadt ist "gefallen"

Heute berichte ich über etwas unglaubliches und zugleich trauriges. Unsere geliebte Hauptstadt, die Stadt des Kaiserreiches, die Stadt in der die größten Triumphe gefeiert, die größten Helden und die weisesten Kaiser und Könige regiert hatten und immer noch tun, wurde aus dem Schoß des Königreichs Raidamon gerissen und Richtung Osten getragen.

Ich kann euch nicht sagen wie oder warum aber was ich euch sagen kann ist, daß es unser Prinzessin gut geht. Der Lichtbinder hat Sie gerettet, indem er Sie nach Batavis reisen lies.

Es war die schwarze Magie der schwarzen Göttin. Ihre Bosheit und Hinterhältigkeit genügten um unsere geliebte Hauptstadt zu zerstören und mit Ihr alle Menschen in darin. Drum laßt uns Trauern. Trauern um die Mütter und Väter, Söhne und Töchter, Freunde, Bekannte und Nachbarn die wir an diesem schwarzen Tag verloren haben.


05.01.1813 n. H.: Alter Stein, neue Kraft

Nach über einem Jahr ohne richtige Verwaltung, ohne Ämter oder Beamten kehrt jetzt wieder so etwas wie normalität in Raidamon ein. Zumindest in der großen Stadt am See, Batavis. Nur durch die größten Anstrengungen wurden neue Tempel, Magierschulen, Verwaltungsgebäude, ein Kaiserpalast und Wohngebäude gebaut. Viele Flüchtlinge kamen von Leifrin nach Batavis.

Unsere große und weise Herrscherin ließ niemanden im Stich. Arbeit wurde geschaffen, die Stadt noch besser befestigt und ausgebaut, Soldaten ausgebildet und das raidaminsche Gesetz wurde wieder durch die Beamten vertreten und durchgesetzt. Auch in den anderen Städten mit steinernen Mauern blieben verschont von den Veränderungen.

Auf dem Land sieht es jedoch anders aus. Durch herumziehende Orks, Wegelagerer und Banditen ist es sehr unsicher alleine zu reisen. Die Reichsstraßen sind zwar noch vorhanden, doch sind zu wenig Patroullien auf Ihnen unterwegs. Wer in diesen Tagen Reisen möchte oder muß, der sollte sich bewaffneten Begleitschutz suchen.


05.07.1813 n. H.: Leifrinstag

Der Jahrestag der Zerstörung der alten Haupfstadt Leifrin ist heute zum zweiten Mal betrauert worden. Die Arbeiten wurden den ganzen Tag eingestellt. Alle Tempel in Batavis leuteten die Glocken und zündeten Weihrauch an. Auch wurden den ganzen Tag Gebete gesprochen um an die Opfer der Katastrophe zu erinnern. Auch wurde an die namenlosen Helden erinnert die im Kampf gegen die Dunkelheit fielen und so anderen das weiterleben ermöglichten. Zur Erinnerung an diese Helden wurden am Morgen eine Statue enthüllt die einen Krieger mit zerborstener Klinge zeigt der am Boden liegt. Dieses Wahrzeichen trägt eine Inschrift die da lautet: " Statue zu Ehren der namenlosen Helden die im letzten Gefecht ihr Leben ließen um unseres zu erhalten"


_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter


Zuletzt von Andi am Mo Jul 11, 2016 5:12 pm bearbeitet; insgesamt 26-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   Do Feb 16, 2012 11:36 am

Die Raidamische Königsgarde

(Baustelle)

Vorwort:
Die Kaiserliche Raidamische Garde war die Leibwache des Kaisers und blickte auf eine stolze und ruhmreiche Vergangenheit zurück. Als der letzte Kaiser Gerbalon´s ermordet wurde und das Reich in viele kleinere voneinander unabhängige Königreiche zerbrach verlor sie ihre Bedeutung. Zudem wurden viele Wachen getötet, so daß sich die Überlebenden mit den Resten der Kaiserlichen Familie aus Leifrin fliehen mussten. Aus den vertriebenen und versprengten Einheiten bildete sich die neugegründete Raidamische Königsgarde.


Chroniken:


Die gesamten Chroniken der Garde sind leider nicht vorhanden. Legenden und Mythen besagen jedoch das die Geburt der Garde ins Jahr 1751v. H. zurückreicht. Der in diesem Jahr gegründete "Orden des Lichts" soll der Vorläufer sein. Andere jedoch zweifeln dies stark an, weil sich niergends offizielle Dokumente und Schreiben finden lassen die diese These bestätigen. Es liegt wie immer an den Menschen und deren Vorstellungskraft und Glauben welche These sie bevorzugen. Fakt dagegen ist allerdings das der Orden 1314 v. H. dann endgültig zerbrach und auseinanderfiel. Es folgte anschließend eine chaotische und kriegerische Zeit, in der auch viele alte Dokumente, Formeln und Zaubersprüche der "alten Welt" zerstört oder verloren gingen.

Dann passierte eine lange Zeit nichts mehr. Dieser Zustand dauerte bis zum Jahr 1806 n. H. an. Unter Malfair rei Belenius erfährt der "Orden des Lichts" seine Wiedergeburt.

_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter


Zuletzt von Andi am Di Jan 05, 2016 11:41 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   Do Feb 16, 2012 2:49 pm

Anhang I

Der Valiriantempel zu Batavis (Schwerttempel)


Mein flammendes Schwert und meine Hand sollen euch richten.
Ich werde Rache nehmen an meinen Feinden
und Vergeltung üben an jenen, die mich hassen

Vorwort:

Der Valiriantempel stand einst in Leifrin. Es verschwand nicht nur der Tempel, sondern auch fast alle Priester und Tempelwachen. Manche sagen das die Anhänger Valirians in Leifrin fast ausgelöscht wurden. Die verbliebenen folgten der Königin nach Batavis, um dort den Tempel wieder aufbauen zu können. Da dieser Tempel eine andere Struktur hat, habe ich mir mal einige Gedanken dazu gemacht. Es ist nicht nur ein Tempel irgendeines Gottes, sondern der Tempel des Gottes des Krieges. Jeder Diener des Tempels, egal ob Akoluth, Priester, Paladin, Tempelwächter usw. muß als Novize beginnen. Erst nach seiner Novizenzeit wird er in der entwprechenden Positione eingesetzt. Je nach Fähigkeit und Talent.

Diese Hilfe gilt jedoch NUR für das Königreich Raidamon. Wenn ihr aus einem anderen Königreich kommen wollt, dann bitte ich euch, dies mit dem jeweiligen Königsschreiber abzuklären.

Struktur:

Novizen:
Novize kann jeder werden, egal ob Junge oder Mädchen. Diese sind immer zwischen 8 und 10 Jahren. Ab Eintritt in den Tempel wird mit einer intensiven körperlichen Ausbildung begonnen. Zusätzlich zu dieser Ausbildung wird der Novize im Götterglauben unterrichtet, beginnend mit den 8 anderen Gottheiten. Wenn diese Grundlagen sitzen, wird der Novize verstärkt in den Valirianglauben eingeweiht.

Neben dem täglichen Unterricht müßen die Novizen auch die harte Tempelarbeit bewerkstelligen. Das soll ihren Geist weiter stärken. Die Novizenzeit beträgt in der Regel 5 Jahre. Danach entscheidet ein Priester oder Erzpraetor ob der Novize zum Akoluthen oder zum Praetoren taugt. Dieser kann das Angebot ablehnen, es besteht aber die Möglichkeit einer Aufnahme in die Landesarmee und dort erhält dieser eine weltliche Militärausbildung. Durch seine Vorkenntnisse kann dieser dann schneller in den Rang eines Hauptmannes aufsteigen.

Akoluthen:
Ein Akoluth ist die Vorstufe zu einem Priester. Die Akoluthen beherrschen die grundsätzlichen Techniken des Schwertkampfes, jedoch ist dieser im weiteren Verlauf der Ausbildung nicht mehr der Schwerpunkt. Der Akoluth wird während dieser Zeit vermehrt in den Tempeldienst eingearbeitet. Er begleitet Priester / Erzpriester zu den Messen, hilft Ihnen dabei diese durchzuführen. Sie haben einen Priester als "Lehrmeister" der den Akoluthen auf die Priesterweihe vorbereitet. Ist dieser dann, nach Meinung seines "Lehrmeisters" soweit, wird diese durch einen Erzpriester druchgeführt. Da es immer im Ermessen des Priester´s liegt wann sein Schüler die Weihe empfangen darf gibt es einige Unterschiede wann die Akoluthenzeit endet. Die Regel allerdings beträgt die Akoluthenzeit 5 Jahre.

Priester:
Der Priester ist ein vollausgebildetes Mitglied des Valiriantempels. Nach der Priesterweihe werden diese mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Meistens führen sie diese Aufträge auch außerhalb des Tempels. Erfahrungen mit dem Umgang der Bevölkerung und der weltlichen Ordnung sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung sollen so gesammelt werden.

Erzpriester (Elite):
Erzpriester können nur diejenigen Priester werden, die sich besonders um den Tempel und Valirian verdient gemacht haben. Durch eine zweite Weihe wird ein Priester zum Erzpriester. Diese leiten dann in der Regel mehrere Tempel als Vorsteher. Kontrollieren die Einnahmen und Ausgaben dieser Tempel. Erzpriester werden nur in den seltesten Fällen zu Aufgaben geschickt die sie außerhalb der ihnen anvertrauten Tempel führen.

Praetoren (Tempelwächter):
Die Praetoren sind der bewaffnete Arm des Valiriantempels. Nach der Novizenzeit werden diese vermehrt in den Waffenkünsten und Techniken unterrichtet. Da Valirian nur eine Waffe kennt und diese akzeptiert, es handelt sich hierbei um das heilige Schwert, besitzt jeder Praetor ein Schwert. Diese Waffe begleitet ihn dann sein ganzes Leben. Durch die Ausbildung wissen diese es auch sie wirkungsvoll und tödlich einzusetzen.

Die Hauptaufgabe der Praetoren ist der Wachdienst im Tempel. Aber auch stehen sie den Priestern als Vollstrecker und bewaffnete Eskorte bei ihren Außendiensttätigkeiten bei. Auch ist es nicht ungewöhnlich, daß die Lystpriester in den Valiriantempel kommen und die Preatoren als Geleitschutz anfordern.

Erzpraetoren (Soldaten für den höheren Tempeldienst):
Diese haben eine lange Dienstzeit hinter sich, sowie schon mehrere Schlachten geschlagen. Dadurch können sie die jungen Praetoren unterrichten und führen die Kontrollen dieser durch. Auch obliegt es ihnen die Praetoren bei kleineren Vergehen zu bestrafen oder bei sehr guten Leistungen ihnen bis zu einem gewissen Maß Belohnungen zukommen zu lassen. Erzpraetor wird man nur durch die Ernennung durch einen Metroplit.

Metroplite (Paladine / Elite):
Metropoliten haben ihren Aufstieg als Praetor begonen. Nach dieser Ausbildung haben sie sich entschieden nochmals als Akoluth anzufangen. Dadurch erhalten sie zur kämpferischen Ausbildung eine enorme geistige Stärke. Sie sind Valirian verschworen und können in der Schlacht auf seinen Schutz vertrauen. Die Metropliten tragen ein Kettenhemd und darüber den Wappenrock mit der Flamme Valirians. Je nach Spezialisierung weichen die Waffen bei ihnen ab. Aber die meisten der Metropliten bevorzugen das Schwert. Es ist das Symbol und die Waffe Valirians.

Die Patriache:
Es gibt insgesamt 8 Patriache die den Tempel leiten. Sie bestehen aus 4 ausgebildeten und ehrfahrenen Metropliten und 4 Erzpriestern. Die früheren Kaiser ließen ihre Söhne nur durch einen der Patriachen ausbilden. So sollte sichergestellt werden, daß sie den Umgang mit dem Schwert fast nahezu perfekt beherrschten.

Der Grund warum es 8 Patriachen sind, ist unbekannt, denn seit den frühesten Aufzeichnungen waren es 8 Patriachen. Und warum sollte man dies ändern. Von den Patriachen selbst ist sehr wenig bekannt. Es gibt jedoch einen, der alle anderen übertrifft und dessen Geschichten man heute noch erzählt. Es handelt sich hier um Elvandir. Dieser bezahlte seine Kaisertreue mit dem Leben als er in einem heldenhaften Akt versuchte das Leben des letzten Prinzen zu verteidigen. Er wurde von einem Zwerg namens Brokkr, der einen Pakt mit der dunklen Herrin abgeschlossen hatte, erschlagen.

Später barg man seinen Leichnam und brachte ihn in den Schwerttempel. Dort wurde eine Krypta errichtet in dem die Überreste in einem steinernen Sarkophag liegen. Man errichtete auch eine Statue aus purem Gold zu seinen Füßen, so daß ein jeder, der den Helden anbeten möchte zuerst an dieser Statue vorbeigehen muß.

Kampfpriesterinnen von Valirian:
Eine Sonderstellung innerhalb des Tempels des Valirian nehmen die Kampfpriesterinnen ein. Diese sind so Valiriangläubig, das man schon von Fanatismus sprechen kann. In den Königreichen selbst findet man so gut wie keine dieser gefürchteten Frauen. Sie sind brutal, kampferfahren und dulden keine Feigheit. Sie werden häufig auch als "feurige Verführerinnen" oder "menschliche Harpien" bezeichnet, was an ihrem Fanatismus liegt.

Auch ist die Kleidung anders als bei den normalen Dienern des Valirians. Sie sind knapp bekleidet, vergleichbar mit den Bauchtänzerinnen der Süderlande. Sie verabscheuen jegliche Art von Rüstung und kämpfen mit Schwert, Speer, Keule und wenn es sein muß, auch mit ihren bloßen Händen. Unter ihnen findet man Priesterinnen, Magierinnen und Kriegerinnen. Man(n) sollte diese Frauen nie unterschätzen, denn es könnte das letzte sein was man in seinem Leben tut.


Der Tempel und die Obrigkeit:
Der Tempel sieht sich selbst als politisch unabhängig und ist nur Valirian zum Gehorsam verpflichtet. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht die anderen Götter zu schützen. Der größte Feind ist die dunkle Herrin und ihre Heerscharen. Sie ist mit der Macht des Schwertes zu vernichten und mit dem Feuer auszubrennen. Auch haben es sich die Mitglieder des Tempels zur Aufgabe gemacht die Schwachen und Wehrlosen mit ihrem Leben zu beschützen. Bei bewaffneten Auseinandersetzungen kam es nicht selten vor das sich die Zivilbevölkerung in die Schreine und Tempel des Valirain flüchtete und dort um Schutz bat. Dieser wurde ihnen in aller Regel gewährt und notfalls mit Waffengewalt verteidigt.

Umgang mit den Gläubigen:
Zu den häufigsten Besuchern des Tempels gehören eindeutig die Krieger. Ihnen begegnen die Priester mit viel Wohlwollen und nicht selten mit aufrichtiger Kameradschaft, sehen sie doch besonders in den Kriegern eine Art Laienbruderschaft, die letztlich Valirian verehren, wie sie selbst auch. Solange sich der Besucher ehrlich und respektvoll verhält, kann dieser auch die Schwertweihe von einem Priester erbitten. Kein Valirianpriester wird ihm dies verweigern. Aber nicht nur Krieger sind willkommen, auch Söldner, Abenteurer und Magier können den Tempel jederzeit betreten und werden gern gesehen.

_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter


Zuletzt von Andi am Mo Jul 18, 2016 6:06 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   So Jan 10, 2016 11:26 am

Anhang II

Die Akademie des brennenden Schwertes zu Batavis


Standort:           Batavis
Spezialgebiet:    Kampfmagie, Verwandlung von Lebewesen
Akademieleiter:  Dschadir al´ahjan
Besonderheit:     große Reputation im Königreich Raidamon
                         ausgezeichnete Ausbildung
Einfluß:              sehr groß (besonders am Königshof)


Ausbildung:
Die Ausbildung an der Akademie ist gezeichnet durch einen rauen, militärischen Umgangston und strenge Disziplin. Das merken die Novizen schon ab dem ersten Tag. Da die Akademie die beste Magierschule werden will sind die Anforderungen an die Auszubildenen sehr hoch. Die Methoden der Ausbilder sind dabei nicht gerade zimperlich. Ohrfeigen, Schläge mit der Rute und sogar das Sprichwort „Feuer unterm Arsch machen“ sind Realität und ein beliebtes Zuchtmittel. Verlangt wird  außerdem Fleiß, Gehorsam und Pflichterfüllung. Faulheit, Ungehorsam und Disziplinlosigkeit sind die schlimmsten Verfehlungen die ein Novize begehen kann.

Neben der magischen Ausbildung wird der körperlichen Ertüchtigung ein ebenso großer Stellenwert eingeräumt. Jeden Tag müßen die Novizen 3 Stunden üben. Die Übungen setzen sich aus Schwertkampf, Liegestütze und Dauerlauf zusammen. Zum Abschluß einer jeder Übung wird noch durch die „Grube“ gelaufen. Die „Grube“ ist eine auf Sand aufgebaute Laufbahn. Sie ist 120 Meter lang und besteht aus mehreren Hindernissen. Die Novizen laufen immer in Gruppen über die Bahn und müßen diese in einer bestimmten Zeit überwinden. Wenn sie dies nicht schaffen, dann müssen sie nochmals ran. Die Ausbildung gleicht dem militärischen Drill in den normalen Kasernen und ist auch so gewollt.


Lehrkörper:
Der Lehrstuhl setzt sich aus 7 Magier und einer Vielzahl außerordentlicher Lehrer zusammen. Die Magier sind fest in der Akademie angestellt. Die anderen Lehrmeister sind Priester und Praetoren des Valiriantempels, wobei die Priester für die geistige Ausbildung und die Praetoren für die körperliche Ausbildung zuständig sind. Eine Lystpriesterin übernimmt den Unterricht für Recht und Gesetz.

Tagesablauf:
05:00 Uhr:               Wecken, danach Morgensport
06:00 Uhr:               Morgenappell
06:30 Uhr:               Frühstück
07:00 – 12:00 Uhr:   Unterricht
12:00 Uhr:               Mittagssport
13:00 Uhr:               Mittagessen
13:30 – 17:00 Uhr:   Unterricht
17:00 Uhr:               Abendsport
18:00 Uhr:               Abendessen
18:30 – 21:00 Uhr:   Nachholunterricht, Abendunterricht, besondere Veranstaltungen, Freizeit
21:00 Uhr:               Abendappel und Nachtruhe


Charaktererstellung:

Wenn Ihr einen Charakter erstellt der in der Akademie seine Ausbildung genossen hat, habt Ihr vorrangig Zugriff auf alle Zauber der Kampfmagie und der Verwandlung von Lebewesen. Bei zweiterem geht es mehr um die Schutzzauber (Schlachtenschutz, Erdrüstung). Ihr könnt in diesen beiden Gebieten die Zauber frei wählen (Zauber der Kampfmagie und der Verwandlung von Lebewesen kosten 1 Punkt weniger, Zauber aller anderen Magierichtungen sind dafür 1 Punkt teurer). Pflicht bei der Charaktererstellung ist jedoch die Fähigkeit Fokussierung der Macht. Ihr seid schließlich Kampfmagier.

_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter


Zuletzt von Andi am Mo Jul 18, 2016 6:22 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Andi
Zwergenwächter
Zwergenwächter
avatar

Alter : 33
Anmeldedatum : 29.05.11

BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   Do Jul 14, 2016 9:03 pm

Anhang III

Der höhere Adel des Königreiches Raidamon

Haus Callidus

Wappen: Rot und Weiß gespaltener Schild, auf beiden Seiten ist ein Eulenkopf mit saphirblauen Augen

Motto: Sapientipotens – Mächtig durch Weisheit

Schutzpatron: Valirian

Herkunft:
Das Haus Callidus ist noch ein recht junges Haus das es erst unter Königin Viore Raidamon zu erheblichen Ansehen gebracht hat. Das frühere Familienoberhaupt wurde während der Rebellion vom Grafenrat hingerichtet weil er für die junge Königin war.

Stammsitz:
Batavis. In der Stadt bewohnt die Familie eine beachtliche Villa, gleich neben dem Palast der Königin. Zusätzlich erhält Sie die Burg „Feuerschlag“ die ein Stück östlich von Batavis liegt.

Zusammenhalt:
Durch die jüngste Vergangenheit ist die Familie zusammen gewachsen. Während der ältere Bruder das Erbe des Vaters übernommen hat und die Familiengeschäfte führt, kümmert sich die Schwester um die Verwaltung und Diplomatie. Die Familie Callidus pflegt gute Beziehungen zu den ortsbekannten Magiern und der Valiriankirche. Auch sind mehrere Familienangehörige als Händler, Diplomaten und Beamte in verschiedenen Positionen der Stadt tätig.

Angesehende Ahnen:
Ritter Comulus Callidus (Begründer des Hauses)
Markgraf Berzelus Callidus (Anführer der Rebellen in Batavis)

Bedeutende Angehörige:
Markgraf Antonidas Callidus (Oberhaupt der Familie)
Prinzessin Ceres Caillidus (Verwalterin der Münze)
Prinz Sertor Decius Callidus (Erzpraetor)

Einfluß:
In Batavis groß, je weiter man nach Süden kommt wird der Einfluß geringer. Am Königshof sind die Mitglieder dieser Familie sehr angesehene Gäste.

Strategie/Auftreten:
In der Bevölkerung werden die Callidus als rechtschaffene Marktgrafen angesehen. Sie sammeln Wissen und benutzen es um das Leben erträglicher zu machen. Sie stehen seit mehreren Jahren treu zur Königin und diese Verbindung wissen sie durchaus für ihre Zwecke zu benutzen.

Familiengeschichte:
Die Familiengeschichte begann mit dem Ende des Kaiserreiches. Während das Reich auseinanderbrach, verteidigte der Ritter Comulus Callidus die nördlichen Provinzen gegen einfallende Heerscharen und sicherte so dem Königreich Raidamon den Zugang zum großen See. Er wurde durch diese Tat mit einem Lehen beschenkt und zum Baron ernannt.

Durch Intrigen wurde das Haus jedoch nie Teil des Grafenrates. Sein Sohn Berzelus wurde nach ihm das Oberhaupt. Er sah seine Chance gekommen das Haus in eine glorreiche Zukunft zu führen, als sich die verschwunden geglaubte Königin zeigte und zum Widerstand gegen den Grafenrat aufrief. Als eines der ersten Häuser unterstützten Sie aktiv die Rebellen und versteckten Zwerge. Diese Unterstützung fielen viele Mitglieder zum Opfer. Heute leben nur noch das jetzige Oberhaupt Antonidas, seine Schwester Ceres und der jüngste Bruder Sertor.

Während sich Antonidas und Ceres die Macht des Hauses teilen, ist Sertor zum Großteil aus den Familiengeschäften verschwunden. Man vermutet daß es einen Streit zwischen den Brüdern gegeben haben muß. Der Jüngere verschwand dann eines Tages und wurde bis zum heutigen Tage nicht mehr gesehen. Der Schwester ging der Verlust sehr nahe.

_________________
Es existiert kein Frieden zwischen den Königreichen, nur ewiger Kampf und das Hohngelächter der nach Blut dürstenden Götter
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Das Königreich der Raidamon   

Nach oben Nach unten
 
Das Königreich der Raidamon
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Trefélin - Das königreich der Katzen
» Film-Zitate raten
» Das Königreich Brotthring
» Das Königreich Suad'Anoor

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Larp in Passau :: Larp am Samstag - Die Welt von Gerbalon :: Die Königreiche und Länder-
Gehe zu: