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 Das Königreich der Herakler

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BeitragThema: Das Königreich der Herakler   Fr Jan 01, 2010 11:54 am

Amtierender Königsschreiber: Kathi
Beginn: 01.01.2010

Das Reich der Herakler



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Solweigh
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 3:41 pm

Politik:


Das politische System:

Das politische System besteht aus verschiedenen Ratsebenen, die hierarchisch gestaffelt sind:

Der König hat in allen Belangen das letzte Wort, er wird auf Lebenszeit gewählt, der Titel ist jedoch nicht vererbbar.

Der Rat der Grafschaften wählt nach dem Tod des Königs aus seinen Reihen einen Nachfolger. Mitglieder sind die amtierenden Grafen/Gräfinen aller Grafschaften, sowie deren (volljährige) Nachfolger.

Der Rat der Kirchen Trifft entscheidungen in Glaubensfragen und hat eine beratende Funktion für den König und den Rat der Grafschaften. Er besteht aus je einem Priester jeder anerkannten Kirche. Die Ratsmitglieder werden von der jeweiligen Kirche auf diesen Posten berufen.

Der große Rat besteht aus Vertretern aller Adelshäuser vom Grafen bis zum adligen Gutsherrn und den Bürgermeistern der großen Städte. Hier werden hauptsächlich wirtschaftliche Angelegenheiten zwischen den Herrschaftsgebieten der einzelnen Adelshäuser besprochen (Handelsbündnisse, Straßenbau, Verleihung von Stadtrechten, Erheben von Zöllen ...). Dem Volksmund nach wird hier allerdings mehr gestritten und gesoffen als irgend etwas wirklich weltbewegendes beschlossen.

Die Stadträte bestehen, je nach Einwohnerzahl der jeweiligen Stadt, aus verschieden vielen, von den Bürgern gewählten Mitgliedern. Dies sind meist angesehene Kaufleute und Zunftmeister. Sie wählen aus ihren Reihen den Bürgermeister und ernennen verschiedene Ämter innerhalb der Stadt. Außerdem vertreten sie die Interessen der Stadt nach Außen im großen Rat.


Die Adeshäuser: (Das Alter der Personen bezieht sich auf das Jahr 1806 n.H., Karte folgt)

Grafschaft Hochland:
Graf Abderas Starkimarm (64)
Veteran zahlreicher Schlachten.
Er ist seit kurzem in dritter Ehe mit Jolda von Caragien (24), der Cousine des Königs verheiratet.
Seine erste Ehe mit Frauda Birchastochter wurde nach 3 Jahren gelöst, da die Götter ihre Verbindung nicht mit Nachkommen segneten.
Seine zweite Frau Isabell von Leiten, Grafentochter aus dem Haus der Stauber und Tante des Grafen Wilhelm zu Leiten ist Mutter seiner Nachfolgerin Isabella (40), sowie zweier Söhne (Abderion (38) und Haribald (35)). Sie verstarb im Alter von 62 Jahren an einer schweren Krankheit.

Grafschaft Dadona:
Graf Dorian Sohn des Dirokan (7)
Er wird bis zu seinem 20. Lebensjahr in allen Belangen von seiner Mutter, Iphigenie Tochter des Imoklos (32), vertreten.
Sein Vater Graf Dirokan Sohn der Dimena fiel im Alter von 34 Jahren bei der Belagerung des von Orks besetzten Tors der Schreienden Qualen, zu der er als Hauptmann der militärischen Unterstützung der Herakler entsandt worden war.

Grafschaft Die Grünen Auen:
Graf Ulwig der Schnelle (52)
Er ist seit 30 Jahren mit Caldena der Fruchtbaren (53) vermält: Sie schenkte ihm 14 Kinder, von denen 12 noch am Leben sind. Sein Nachfolger ist sein ältester Sohn Ullerich (29), Hauptmann der Königlichen Leibgarde zu Herak.
Darüber wie der Graf, der schon in seiner Jugend von träger Gestalt war und nun im Alter mindestens eben so breit wie hoch ist zu dem Beinamen "der Schnelle" kam gibt es verschiedene Geschichten.
Die eine besagt, seine Geburt sei so schnell und überraschend von statten gegangen, dass die Hebamme, die sofort aus dem nahen Dorf herbeigerufen wurde, bei ihrer Ankunft der jungen Mutter mit ihrem neugeborenen Knaben nur noch aus dem Badezuber helfen und dem frisch gebackenen Vater die freudige Nachricht überbringen musste.
Die andere wird des Nachts zur Belustigung der Allgemeinheit in Tavernen erzählt und bezieht sich im Großen und Ganzen auf diverse unbefriedigte Mätressen...
Wie sagt man so schön: Jede Geschichte enthält ein Fünkchen Wahrheit.

Grafschaft Löwensee:
Gräfin Omphale die Weiße (41)
Ihren Beinamen verdankt die Gräfin ihrem langen weißblonden Haar. Verheiratet ist sie mit Graf Neptus III von Sprungfels aus dem Reich Schilla. Das Paar pendelt zwischen beiden Grafschaften. Erbe ist ihr einziger Sohn Woltan (14).


Grafschaft Heraklos:
Graf Amphitrion Amphitrionssohn II (36)
Einen Graf Amphitrion Amphitrionssohn III wird es in dieser Ahnenreihe wohl nicht mehr geben, da sich der Graf lieber der Knabenliebe hingibt. Dies wäre in der Heraklischen Gesellschaft weder unüblich noch verwerflich, ginge es nicht mit der Weigerung sich zu vermählen und einen Erben zu zeugen einher. Nächste in der Thronfolge ist somit die jüngere Schwester des Grafen Amineste (32). Man munkelt jedoch, dass der Graf seinen Knappen Fidoran Elmasohn von Greifenberg (23), ein jungen Mann niederen Adels und Gefährte des Grafen, zu seinem Nachfolger ernennen wird, sobald dieser Gesellschaftlich weit genug aufgestiegen ist um vom König den Titel zugesprochen zu bekommen.

Grafschaft Aigis:
Gräfin Anfari Tochter des Anfarion die Liebreizende (29)
Die Gräfin ist weit über die Grenzen der Herakler hinaus als von den Göttern mit elfengleicher Schönheit gesegnet bekannt. Doch wenn ihre Schönheit von etwas übertroffen wird, dann von ihrer Wählerischkeit was Männer betrifft. So kommt es auch, dass sie 7 Jahre nach erreichen der Volljährigkeit und 5 Jahre nachdem sie den Thron bestiegen hat noch immer unverheiratet ist. An heiratswilligen Bewerbern aus den höchsten Adelskreisen würde es nicht mangeln, doch wies sie bisher jeden ab. So wird der geschickten Diplomatin nachgesagt, sie sei mit der Politik verheiratet... Hinter vorgehaltener Hand wird diese Aussage erweitert: Für alles andere hat sie zahlreiche hochrangige Liebhaber.
Nächste in der Thronfolge ist ihre Schwester Sina (27).

Grafschaft Caragien:
König Galdeon Geraldsohn, Graf von Caragien (46)
Nach dem Tod seines Vorgängers König Rodulf des Entschlossenen, Graf von Löwensee, wurde Galdeon Geraldsohn im Jahre 1802 n. H. vom Rat der Grafschaften zum König gewählt und im Tempel des göttlichen Friedens zu Herak gekrönt.
Er ist seit 6 Jahren mit Sina Tochter des Anfarion von Aigis (27) verheiratet. Sie haben einen Sohn, Gerald (4).

Grafschaft Nordwald:
Gräfin Samante Skuldastochter, Königin der Amazonen, Vorsteherin des Ordens der Töchter Valirians, Hüterin des ewigen Feuers, Mutter des Heeres, Trägerin des Drachenschwerts (37)
Sie ist, wie bei den Amazonen üblich, unverheiratet. Ihre Nachfolgerin wird sie testamentarisch bestimmen. Deren Name wird jedoch erst am Todestag der Gräfin bekannt gegeben.


Die Sonderstellung der Amazonen (Einen ausführlicher Hintergrund findet ihr: hier)
Nach langen politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen wurde 1433 n.H. folgendes festgelegt:
Der Orden der Amazonen herrscht autonom über die Grafschaft Nordwald. Folgende Rechte über die einer normalen Grafschaft im Reich der Herakler gehen damit einher:
- Rechtssprechung und Gesetzgebung innerhalb der Grafschaft obliegen allein der Gräfin, das Königshaus der Herakler mischt sich nicht in Belange innerhalb der Grafschaft ein.
- Die jeweilige Gräfin ist berechtigt ihre Erbin testamentarisch zu bestimmen.
- Die Gräfin ist berechtigt sich von den Angehörigen des Ordens mit dem Titel „Königin der Amazonen“ ansprechen zu lassen.
Im Gegenzug:
- Verpflichten sich die Amazonen zum Schutz der Außengrenze des Reichs und zu militärischer Unterstützung im Kriegsfall.
- Ist die Gräfin von Nordwald nicht berechtigt sich zur Königin der Herakler wählen zu lassen
- Sichern die Amazonen dauerhaften Frieden auf weltlicher und geistlicher Ebene, freies Geleit der Bürger der Herakler und Schutz der Handels- und Reisewege durch ihre Grafschaft zu.
- Tolerieren die Amazonen die freie Religionsausübung, insbesondere die Anhänger Hebrins an den heiligen Quellen des Caragrim.
-Verzichten die Amazonen auf das Töten männlicher Säuglinge und auf Menschenopfer


Zuletzt von Solweigh am Do Aug 22, 2013 12:21 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Solweigh
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 3:52 pm

Wirtschaft:


Die Wirtschaft:

Entlang der Flüsse Geruen, Centron und Caragrim, sowie am Ufer des Löwensees haben sich zahlreiche Handelsposten und Häfen entwickelt. Der Thimodon eignet sich aufgrund seiner unberechenbaren Strömungen und des häufigen Niedrigwassers kaum für die Flusschiffahrt oder Flößerei.
Durch die Nähe zum Gebirge und den Nordwald ist das Land reich an Rohstoffen, doch sind die Möglichkeiten der Landwirtschaft durch das rauhe Klima beschränkt.
Das Eigentliche Kapital des Reichs liegt im Geschick seiner Handwerker und Viehzüchter, In Friedenszeiten profitierten die einheimischen Handwerker von der geographischen Nähe zu den Siedlungen der Zwerge, mit denen sie in regem Austausch standen.
Wollstoffe ("Herakler Tuch"), Glas- und Metallwaren aus dem Reich der Herakler sind weit über die Grenzen hinaus für ihre ausgezeichnete Qualität bekannt.

Exportwaren:
- Die Wolle der Hochlandschafe, die die feinste und weichste Schafwolle in ganz Gerbalon ist (hauptsächlich aus den Grafschaften Hochland, Dadona und den Grünen Auen)
- Holz, Pech, Pinienkerne und Holzkohle (aus dem Nordwald)
- Pferde (aus Aigis)
- Rohstoffe, die im Gebirge abgebaut werden (in erster Linie Metalle, Steinsalz, Halbedelsteine aus den Grafschaften Hochland, Dadona, Heraklos und Nordwald)
- hohwertige Handwerkswaren wie Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände (aus dem gesamten Königreich)
- Glaswaren (aus dem gasamten Königreich)
- Stoffe aus Wolle, Leinen und Mischgewebe in verschiedener Qualität (aus dem gesamten Königreich)
- Lederwaren (hauptsächlich aus den Grafschaften Caragien, Nordwald, Aigis und Löwensee)

Importwaren:
- Getreide
- Wein, Tee
- Gewürze wie z. B. Pfeffer,
- Edelmetalle und Flachs zur Weiterverarbeitung
- Marmor und Sandstein
- Seide und Stoffe
- Färbemittel wie Purpur und Indigo
- Speise- und Duftöle

Landwirtschaft:

Viehzucht:
- Hochlandschafe zur Wollgewinnung
- Aigiser Pferde
- Löwenrinder (der Name hat nichts mit dem Aussehen der Tiere zu tun, sondern damit, dass sie ursprünglich in der Grafschaft Löwensee gezüchtet wurden) und Ziegen als Milch-, Fleisch- und Lederlieferanten.
- vereinzelt Wildgehege

Ackerbau:
- Getreide
- Obst und Gemüsesorten, die in dem kühlen Klima gedeihen (hauptsächlich Kohl- und Zwiebelgewächse, Wurzelgemüse, in Tieferen Lagen auch Most-, Stein- und Beerenobst)


Zuletzt von Solweigh am Do Jan 06, 2011 4:06 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 3:54 pm

Recht und Gesellschaft


Volljährigkeit/Ehe

Ein Bürger der Herakler gilt mit 20 als Volljährig. In diesem Alter ist es ihm erlaubt zu Wählen, ein Amt zu bekleiden, einem Haushalt vorzustehen und ein Erbe anzutreten.

Heiraten wird von dieser Regelung nur insoweit betroffen, dass eine Hochzeit vor Erreichen der Volljährigkeit der Zustimmung der Eltern bedarf. Als Heiratsfähig gilt, wer in der Lage ist eine Familie zu gründen (Mädchen mit etwa 15, Jungen mit 16 Jahren, aber ein genaues Alter ist nirgends festgelegt.) Viele Ehen werden von den Eltern arrangiert.


Wehrpflicht/ Erbrecht

Laut Königlichem Erlass aus dem Jahr 1694 n.H. ist nur derjenige Erbberechtigt, der dem Königreich in der Armee gedient hat und somit fähig ist, das Land zu verteidigen.
Dieser Wehrdienst dauert 3 Jahre und kann frühestens mit Beginn des 16. und spätestens mit Ende des 25. Lebensjahres angetreten werden. Grundsätzlich ausgenommen sind schwangere Frauen und Mütter. Diese können ihr Erbe ohne Ableisten des Wehrdienstes antreten Sonst wird zwischen den Geschlechtern kein Unterschied gemacht.
Im lauf der Zeit wurde die Regelung oft gelockert oder verschärft, je nachdem, wie viele Soldaten gebraucht wurden. So galt diese Bestimmung zeitweise nur für Adlige oder wurde nach Höhe des Erbvermögens gestaffelt. Zurzeit betrifft sie aber jeden. Einzig Bauern, die zur Bestellung der Felder gebraucht werden ist es erlaubt, statt 3 Jahren 7 Winter zu dienen.

Aber auch viele nachgeborene Kinder melden sich freiwillig zur Armee, da eine Laufbahn dort für sie mehr Zukunftsperspektiven bereithält als ein Leben als Handlanger für ihre älteren Geschwister und sie dadurch außerdem ein Anrecht auf das Erbe erlangen, sollte der ursprüngliche Erbe früh und Kinderlos versterben.

Angehörige der herakler Armee genießen einen ausgezeichneten Ruf als disziplinierte und ehrhafte Kämpfer.

Ehepartner sind bei den Heraklern nicht erbberechtigt. Erbe ist immer das älteste Kind, das jedoch bis zu seiner Volljährigkeit vom verbleibenden Elternteil oder einem testamentarisch oder gerichtlich bestimmten Vormund vertreten wird. Sollten keine Kinder existieren, ist der/die nächstjüngere Bruder/Schwester des verstorbenen erbberechtigt. Abweichend davon kann der Besitz, jedoch nicht ein Adelstitel, auch durch ein Testament vererbt werden
Sollte jemand gänzlich ohne Blutsverwandte versterben und kein Testament hinterlassen haben fällt sein Besitz an die Grafschaft, bzw an die Stadt in der dieser liegt.


Die Namensgebung:

Es ist üblich den Vornamen mit dem Zusatz "Sohn/Tochter der/des..." zu ergänzen, oder der Kürze wegen, den Namen (seltener den Beruf) des Vaters/der Mutter mit dem Zusatz "...son" bzw "...tochter" hinten anzustellen. (z.B. Firun Sohn des Halvar bzw. Firun Halvarson, Gesine Schafschererstochter...)
Nachnamen im herkömmlichen Sinne sind unüblich und deuten auf Vorfahren außerhalb des Reichs der Herakler hin.
Beinamen, die nicht von Geburt an gegeben, sondern erworben werden sind dagegen recht verbreitet. Diese beziehen sich zumeist auf Charaktereigenschaften, äußere Erscheinung oder Erlebnisse der Person. (z.B. xyz der Starke, xyz Rotbart, xyz Orknschlächter)
Auch ist es nicht ungebräuchlich den Herkunftsort in der Namensgebung zu berücksichtigen. (also: xyz aus/von sowieso) So deutet also ein "von" nicht zwingend auf einen Adelstitel hin, was andernorts bisweilen für Verwirrung sorgt.


Zuletzt von Solweigh am Do Jan 06, 2011 4:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 4:00 pm

Eine kleine Sightseeing Tour:


Die "Großmagische Akademie der Elementarkraft der Erde"
und der "Ewige Felsentempel Ahazagals"


Beide Einrichtungen liegen, vereint in einem gewaltigen Komplex, in der Grafschaft Hochland.
Aus der Ferne betrachtet, glaubt man sich einer steil aufragenden Felsnadel in den Ausläufern der Dunklen Zinnen zu nähern, doch je näher man kommt um so mehr erkennt man das trutzige Bauwerk, das hoch aufragend wirkt wie aus dem Fels gewachsen. Erst wenn man direkt vor den mehrere Mann hohen Bronzetor der äußeren Mauer steht, vermag man die Pracht zu erahnen, die sich im Inneren finden wird.
Schmiede-, Guss- und Steinmetzarbeiten, seit Jahrhunderten von den geschicktesten Handwerkern der Menschen und Zwerge immer weiter ausgebaut, vervollkommnet und in Stand gehalten, durchzogen vom Licht Ahazagals.

In den Türmen und dem größeren Teil der oberirdischen Bauten befindet sich die Großmagische Akademie der Elementarkraft der Erde. Das Gewirr aus Wohnräumen, Studienzimmern, Laboren, Bibliotheken, Speisesälen, Werkstätten, Schreibstuben und Büros schraubt sich über der großen Eingangshalle, die das gesamte Erdgeschoß umfasst, bis in schwindelerregende Höhen. Auf den flachen Dächern der Türme befinden sich Terassen und Plattformen, von denen aus man einen Blick bis zu den Türmen der Zwerge im nordwestlichen Gebirge hat... Diesen können in den allermeisten Fällen jedoch nur angehörige der Akademie genießen, da der Zutritt zu einem Großteil der Anlage für die meisten anderen Personen verboten ist.
Derzeitiger Leiter der Akademie ist Erzmagus Grimbold Draupniersohn der Sture

Der Ewige Felsentempel Ahazagals erstreckt sich unterirdisch, unterhalb der Großmagischen Akademie der Elementarkraft der Erde.
Von einem Prunkvollen oberirdischen Portal aus führt eine mehrere Meter breite, endlos erscheinende, in den Fels gehauene Wendeltreppe immer weiter in die tiefe. Die Wände zu beiden Seiten sind glatt poliert und das Treppenhaus in regelmäßigen Abständen durch Talglichter, die sich hinter geschliffenen Kristallen verbergen spärlich erleuchtet.
Um so überwältigender ist der Anblick der hell erleuchteten gewaltigen Tempelhaupthalle, die sich am Fuß der Treppe öffnet.
Sie befindet sich in einer kunstvoll gestalteten Tropfsteinhöle, die in zwei weitläufige Vorräume und einen in drei parallel verlaufende Hallen geteilten Hauptraum aufgeteilt ist. Diese sind durch Säulen voneinander getrennt, die sich regelmäßig mit den natürlich entstandenen Stalaktiten und Stalagmiten der Tropfsteinhöle abwechseln und sich irgendwo in dunkler Höhe dem Blick entziehen. Im ersten Vorraum befinden sich mehrere, von unterirdischen Quellen gespeiste Brunnen, an denen die Gläubigen die rituellen Waschungen vornehmen können, ehe sie weiter in den Tempel vordringen. Im zweiten brennt, in einem im Boden eingelassenen Becken das Opferfeuer, das der Tradition und dem Glauben nach nie erlöschen darf und dem gesamten Tempel wärme spendet (bzw schier unerträgliche Hitze wenn man sich ihm nähert).
An der Stirnseite der mittleren Haupthalle steht eine 5-Zwerg-hohe vergoldete Statue Ahazagals.
Man sagt, der mit Mosaiken und Kunstvoll geschliffenen Steinplatten belegte Boden in den Hallen habe eine höhere Anziehungskraft als normal, um die Stärke und Willenskraft eines jeden zu fordern, der hier verweilt und ihn so Ahazagal näher zu bringen, während ihn die schiere Höhe der Räume mit Ehrfurcht erfüllt und ihn die Schwere und Macht des Gesteins über sich spüren lässt. An den Wänden erzählen filigrane Relieffs Geschichten von Mut, Stärke und Entschlossenheit, dem Preis der diejenigen erwartet, die diese Tugenden im Glauben an Ahazagal in sich vereinen und den Untergang siner Feinde.
Von den beiden Seitenhallen zweigen je 11 Portale ab. Hinter 21 davon befinden sich kleinere Kapellen, für jede Glaubensrichtung der Ahazagal-Kiche eine, in denen die Wände mit Steintafeln und kunsthandwerklichen Gegenständen - allesamt mit Bitten an den Gott verbundene Spenden der Gläubigen - behängt sind. Die 22. führt in den nichtöffentlichen Teil der Tempelanlage, ein Gewirr aus unterirdischen Stollen und flachen oberirdischen Bauten, in denen sich Wirtschafts- und Studienräume, Wohnkammern und Bibliotheken für die Priester und Novizen befinden, die ihren Dienst im Tempel verrichten.
Wilde Legenden ranken sich darum, was sich wohl in den Tiefen unter der Tempelanlage verbergen mag, doch was davon wahr und was Ausgeburt der Phantasie ist, wissen wohl nur wenige und diese würden niemals darüber sprechen.
Derzeitiger Vorsteher des Ordens ist Fafnir Eisenerz aus dem Clan der Amboßschläger, Hohepriester des Ahazagal, Lehrer der Gelehrten


Der Tempel des göttlichen Friedens ("Das Oktagon") zu Herak

In Herak, das als größte Stadt des Reichs sowohl Reichshauptstadt, als auch Hauptstadt der Grafschaft Heraklos ist, wurde im Jahr 1238 v. H. zur Feier des Freidensvertrags mit Orks und Dunkelalben mit dem Bau des "Tempels des göttlichen Friedens" begonnen. Auf Grund seines achteckigen Grundrisses wird er im Volksmund nur "das Oktagon" genannt.
Dem achteckigen Bau aus hellem Sandstein nähert man sich über eine flache Außentreppe. Durch zwei offene Säulenumgänge gelangt man zur durch Gesimse und Pilaster untergliederten Außenwand des Tempels. An den beiden langgezogenen Seiten des Oktagons befindet sich je ein Portal. Diese sind nur an hohen Feiertagen vollständig geöffnet. Normalerweise führen kleinere Türen, die in die Portale eingelassen sind und zum Schutz gegen die Kälte mit schweren Vorhängen versehen sind, ins Innere. Dort findet man sich unter einer Gewaltigen Kuppel in der dem Lichtbinder geweihten Haupthalle wieder. In jeder der acht Ecken des Tempels findet sich der Schrein eines anderen Gottes. Da der Tempel in einer Zeit errichtet wurde, in der Ahsarale in Vergessenheit geraten war, findet sie dort keinerlei Beachtung.
Im Lauf der Zeit haben sich um den Tempel kleinere Klöster, Bibliotheken und Schulen entwickelt, so dass Herak nun zurecht als Hochburg des Wissens, der Forschung, des Glaubens und der Philosophie gilt.


Das Königlich-Heraklische Gestüt zu Ares

In der Hauptstadt der Grafschaft Aigis befindet sich die größte Pferdezucht des Landes.
Hier finden sich die Wertvollsten Tiere aus dem Besitz verschiedener Adelsfamilien. Eine Heerschaar von Stallburschen und Knechten hält die weitläufige Anlage mit Ställen und Koppeln in Schuss und sind für das Wohlergehen der Pferde zuständig.
Zuständig für die Zuchtauswahl, die Ausbildung der Fohlen und Leiter des Gestüts ist Hofrittmeister Belwin von Ares
Die Tiere, die hier gezogen werden sind weder so anmutig und edel wie die Pferde der Südländer, noch von solch beeindruckender Kraft und Masse wie die Schlachtrösser anderer Königreiche. Doch sind sie an Zähigkeit schwer zu überbieten. Die kleinen, stämmigen Pferde sind genügsam und durch ihre harten Hufe und das dichte Fell bestens an die rauhe Umgebung des Königreichs angepasst. Mühelos tragen sie große Lasten über weite Strecken und sind dabei in jedem Gelände absolut trittsicher. Ihr Charakter ist ruhig und geduldig, wenngleich ihnen auch nachgesagt wird, den Zwergen Konkurrenz zu machen, was ihre Sturheit angeht und ihr Temperament nicht zu unterschätzen ist. Auch haben sie sich als mutig und wendig in der Schlacht erwiesen und sind nach einer entsprechenden Ausbildung kaum aus der Ruhe zu bringen.

Die Perderasse "Aigisen":
- Stockmaß: 130-150 cm
- Farbe: Füchse und Braune, seltener Falben und Sommerrappen
- Stämmige Statur; kurzer, breiter Rücken; dichter, hoch angesetzter Schweif; zierlicher Kopf; dichtes Fell und ausgeprägter Behang; zottige Mähne
- Werden eingesetzt als Reit-, Pack- und Zugpferde sowie als Schlachtrösser


Die heiligen Quellen des Caragrim (Hebrinquell)

Dort wo das schwarze Wasser des Caragrim, erhitzt vom vulkanischen Feuer des Caragdur, aus dem felsigen Boden tritt, sammelt es sich in über Jahrhunderte ausgewaschenen Becken, ehe es sich zum Fluß vereint. Diese heißen Qellen haben besondere Heilwirkung. Ausgibige Bäder in den Becken lindern entstellende Hautkrankheiten eben so wie verschiedene Arten von Gliederschmerzen. Pilger aus ganz Gerbalon nehmen den anstrengenden Weg in den entlegensten Winkel der Grafschaft Nordwald auf sich, um einige Tage in den Gästehäusern oder dem Krankenhaus, welche von Hebrinpriestern geleitet werden, zu verbringen und durch Bäder in den Heiligen Quellen und Gebete an den Gott der Heilung eine Linderung ihrer Leiden zu erreichen.


Der Tempel der Drachenflamme zu Ridwan
bin dabei...


Zuletzt von Solweigh am Mi Feb 15, 2012 12:19 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Solweigh
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 4:01 pm

Nennenswerte Ortschaften im Reich der Herakler


Die Stadt Leventis
(Vielen Dank an David aka Ragnarok für die Idee und Teile der Geschichte)

Leventis liegt in der Grafschaft Caragien. Sie ist eine mittelgroße Handelsstadt. Die Einwohner verdingen sich auch als Schmiede, Kürschner oder Gerber. Viele finden auch Arbeit als Fuhrleute oder Flussschiffer an den nahe gelegenen Triftstationen des Caragrim.
Allerdings haben sich die Bewohner von Leventis besonders auf ein spezielles Handwerk spezialisiert: Das Söldnertum.
Die meisten Kinder dort werden schon früh mit der Waffe vertraut gemacht. Oftmals verteilen sich Söldner aus Leventis über alle Reiche, je nachdem wo sie ihr Auftrag hinführt.

Söldner aus Leventis gelten als raubeinig, aber loyal – solange man genügend zahlt. Sie leben für den Kampf und sehen einen Tod im Kampf als den ehrenwertesten Tod den es zu erreichen gibt. Jeder Schlag mit der Waffe ist eine Prüfung, die es zu meistern gilt. Auch geben sich die Leventisser Söldner nur selten weltlichen Lüsten hin. Es heißt, sie verabscheuen Alkohol und (der Legende nach) sogar Liebe, weil beides den Geist benebelt und vom Kämpfen ablenkt.
Allerdings kommen dieser Behauptung zum Trotz auch sehr viele wieder zurück in ihre wahre Heimat um sich nach bestandenen Abenteuern nieder zu lassen und eine Familie zu gründen.

Vor der Stadt Leventis stürzt der Fluss Caragrim zwischen Felsen in die Tiefe. Einem alten Brauch nach werden hier Steine und Tontafeln mit den Namen der Söhne und Töchter der Stadt versenkt, die nicht nach Hause zurückkehren, von denen nicht einmal mehr etwas zu bestatten bleibt (und dieses Schicksal ereilt in einer Stadt wie Leventis nicht wenige).


Zuletzt von Solweigh am Do Jan 06, 2011 9:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Solweigh
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 4:12 pm

So, alles in eine vernünftige Reihenfolge sortiert...

Neu
Politik: Grafschaft Löwensee, Die Sonderstellung der Amazonen
Recht und Gesellschaft: Volljährigkeit/Ehe, Wehrpflicht/ Erbrecht
"Zur Lage der Nation" eingeführt: Eine Art Chroniken, in der das aktuelle Geschehen immer ergänzt wird.

Sollte jemand zur Charerstellung zu einem Themengebiet Informationen brauchen oder gern eigene Ideen einbringen bitte PM an mich.



Zuletzt von Solweigh am Do Jan 06, 2011 5:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Solweigh
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BeitragThema: Re: Das Königreich der Herakler   Do Jan 06, 2011 5:14 pm

Zur Lage der Nation:


13. Okt. 1806 n.H.
Graf Dirokan Sohn der Dimena von Dadona fällt im Alter von 34 Jahren bei der Belagerung des von Orks besetzten Tors der Schreienden Qualen, zu der er als Hauptmann der militärischen Unterstützung der Herakler entsandt worden war. Sein minderjähriger Sohn Dorian (7) wird bis zu seinem 20. Lebensjahr in allen Belangen von seiner Mutter, Iphigenie Tochter des Imoklos (32), vertreten werden.


Dez. 1806 n.H.:
Der Orden des Lichts befiehlt die sofortige Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge des Krieges. Das Königreich öffnen zähneknirschend die Tore. Der Tempel und dir Magieschule der Erde werden mit starken weltlichen Truppen umstellt. Viele wissen, dass es sich nur um eine Machtdemonstration handelt, aber es ist ein Zeichen des Königs sich nicht alles gefallen zu lassen.
Werber ziehen aus um junge, waffenfähige Flüchtling für die Armee der Herakler zu rekrutieren, einige Priestern und Denker finden Unterschlupf in Herak. Den restlichen Flüchtlingen wird freies Geleit zu einer Grenze ihrer Wahl und eine Überfahrt über den Löwensee zugesichert.  Trotzdem sehen sich die Städte mit einer zunehmenden Zahl von Gaunern und Bettlern konfrontiert, im ganzen Reich nehmen Diebstahl, Wilderei und Überfälle zu.
Doch mit dem "gut gemeinten Hinweis", dass man auch warten könne bis der hierzulande strenge Winter das Flüchtlingsproblem löst, lassen sich viele die nicht genug kriminelle Energie besitzen um sich auf diese Art und Weise durchzuschlagen zum Weiterzug nach Süden bewegen.


11.Sept. 1807 n.H.
König Galdeon Geraldsohn, Graf von Caragien und seine Frau Sina Tochter des Anfarion von Aigis trauern um ihren 2. Sohn, der wenige Wochen nach der Geburt verstarb.


Dez. 1807 n.H.:
Auf betreiben einiger hochgestellter Priester der Lyst wird ein gewisser „Harald von Kima“ landesweit zum Gesuchten erklärt.
Wenige Wochen zuvor hatte sich die Herrin Lyst den Gläubigern in allen Tempeln die ihr geweiht sind zur selben Zeit offenbart und demjenigen, der den Menschensohn  zu einem ihrer Altäre bringt einen ewigen Platz im Herzen der Götter versprochen.
Die Priester halten das verfrühte einsetzen der Lichtwende und des Winters für ein böses Omen, dass darauf zurückzuführen ist, dass Lyst den Menschen zürnt, weil ihrem Befehl noch nicht entsprochen wurde.

Aug. 1810 n.H.
Der Rat der Grafschaften hat, unterstützt vom Rat der Kirchen und abgesegnet durch den König, beschlossen Diplomatische Beziehungen zu den Unruheherden in den Nachbarländern aufzunehmen.
Genauere Informationen hier *klick* und hier *klick*
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